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Wiedersehen mit dem KSC Ende Januar

„Genau der richtige Trainer“: KSC-Sportchef Kreuzer freut sich für Sandhausen-Rückkehrer Schwartz

Alois Schwartz ist der alte und neue Trainer beim badischen Zweitligisten SV Sandhausen. Im Januar wird er mit dem SVS nach Karlsruhe zurückkehren.

Zurück am Hardtwald: Alois Schwartz ist seit Mittwoch wieder Chefcoach beim SV Sandhausen, bei dem er bereits zwischen 2013 und 2016 auf der Trainerbank saß. Foto: Oliver Zimmermann/imago images

Ende Januar 2022 wird Alois Schwartz nach Karlsruhe zurückkehren und das tun, was er im Wildpark zwischen August 2017 und Februar 2020 rund zweieinhalb Jahre gemacht hat: auf der Trainerbank Platz nehmen. Diesmal dann allerdings auf der Gästeseite.

Der 54-Jährige ist seit diesem Mittwoch wieder Chefcoach des SV Sandhausen. Der badische Zweitligist, der nach sieben Spielen mit vier Punkten nur auf Rang 16 steht, hatte am Vortag das bisherige Trainer-Duo Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits freigestellt.

Für Schwartz’ damaligen Assistenten, Christian Eichner, wird das Wiedersehen mit seinem früheren Weggefährten „ein normales Spiel“ sein. Grundsätzlich kann der aktuelle KSC-Coach nachvollziehen, warum der SVS Schwartz zurück an den Hardtwald geholt hat: „Ich glaube, dass er bewiesen hat, dass er Mannschaften eine Stabilität geben kann. Er kennt die Liga, er kennt den Club.“

Duell mit Sandhausen für Eichner dennoch „ein normales Spiel“

Schwartz war bereits zwischen 2013 und 2016 Trainer in Sandhausen und das durchaus erfolgreich. Der gebürtige Nürtinger hielt den Club in Liga zwei. Der Abgang vor gut fünf Jahren verlief dann allerdings weniger harmonisch. Schwartz bat die Kurpfälzer sehr kurzfristig um die Freigabe für ein Engagement in Nürnberg, das dann nach nur acht Monaten wieder endete.

Der Zeitpunkt war natürlich ein bisschen unglücklich.
Sandhausen-Rückkehrer Alois Schwartz über seinen einstigen Abschied vom SVS

„Im Nachhinein ist man öfters mal schlauer. Der Zeitpunkt war natürlich ein bisschen unglücklich, das muss man deutlich sagen“, betonte Schwartz am Mittwoch bei seiner Vorstellung in Sandhausen hinsichtlich seines damaligen Abgangs. SVS-Präsident Jürgen Machmeier erklärte derweil, dass über die Sache „längst Gras gewachsen“ sei.

Nach seinem Intermezzo in Nürnberg übernahm Schwartz dann im August 2017 den KSC in Liga drei, führte diesen zunächst in die Aufstiegsrelegation, die dann verloren ging, und ein Jahr später in die Zweite Liga. Im Februar 2020 musste Schwartz dann aber gehen, nachdem die Blau-Weißen auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht waren.

Zeit ohne Job war für Schwartz „Horror“

Es folgten knapp 19 Monate ohne Job. Die Zeit sei für ihn „Horror“ gewesen, bekannte Schwartz am Mittwoch: „Weil man das, was man gerne macht, nicht tun konnte.“ Nun ist er zurück im Geschäft und gleich direkt als Stabilisator gefordert. Im Falle einer weiteren Niederlage in Hannover am Sonntag (13.30 Uhr) droht dem SVS der Sturz ans Tabellenende.

„Es gilt jetzt, die Mannschaft da hinzubringen, damit sie das abrufen kann, was sie kann. Wir müssen Stabilität entwickeln, Konstanz in unsere Leistungen bringen und alle zusammenhalten“, sagte Schwartz, der als Co-Trainer Dimitrios Moutas mitbringt. Mit diesem hatte er bereits beim KSC zusammengearbeitet.

Kreuzer hält Schwartz für den „richtigen Trainer“ in Sandhausen

Oliver Kreuzer erklärte indes, dass er sich für Schwartz freue. „Die Zeit ohne Job, fast zwei Jahre, das ist schon eine lange Leidenszeit“, sagte der KSC-Sportchef. „In Sandhausen geht man nun back to the roots, greift auf Bewährtes zurück. Alois ist da genau der richtige Trainer“, meinte Kreuzer.

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