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Kommentar

Gut verteidigt

Ein Kommentar zum 1:1 des KSC beim 1. FC Nürnberg - von René Dankert.

Ansagen nach Abpfiff: KSC-Trainer Christian Eichner wendet sich im Mannschaftskreis an seine Spieler, die sich das 1:1 im zuschauerleeren Max-Morlock-Stadion verdient hatten. Foto: Helge Prang/GES

So geht`s halt im Fußball. Ausgerechnet Taktik-Opfer Marvin Wanitzek, der zum zweiten Mal nicht in der Startelf des KSC gestanden hatte, stach in Nürnberg als Joker und sorgte nach der Pause mit seinem Tor zum 1:1 für einen hoch verdienten Punktgewinn der Badener.

Dass der Standardspezialist Wanitzek dabei sogar mit Köpfchen zuschlug, passte zur Ironie des Abends. Im Max-Morlock-Stadion hatte es von Anfang bis Ende geregnet. Nur Torraumszenen, sie fielen lange nicht vom Himmel. Zwei ausgewiesene Torjäger der Liga, Manuel Schäffler bei den Franken und Philipp Hofmann beim KSC, waren kaum gefährlich in Erscheinung getreten. Sie ackerten, aber sie bekamen kaum verwertbare Bälle. Es sprach auch für die Güte der Arbeit beider Abwehrreihen.

KSC-Torwart Marius Gersbeck, der gegen Ende wichtige Bälle festhielt, wird sich das krumme Ding zum 0:1-Rückstand noch einige Male ansehen. Dabei wird er wohl erkennen müssen, dass der durch Christoph Kobalds Fuß zur Bogenlampe gewordene Lohkemper-Schuss nicht unhaltbar war.

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