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Gordon trifft entscheidend

Höhenflug hält an: KSC schlägt auch den SC Paderborn

Es läuft beim KSC. Auch gegen den SC Paderborn holte die Mannschaft von Christian Eichner die volle Ausbeute. Ein Routinier stellte schon früh die Weichen auf Sieg.

Routinier mit Torriecher: Daniel Gordon freut sich über seinen Treffer zum 1:0. Foto: Helge Prang GES/Helge Prang

Der Karlsruher SC hat in der Zweiten Fußball-Bundesliga seine Siegesserie ausgebaut und seinem Gegner SC Paderborn den Sprung an die Tabellenspitze verwehrt. Im heimischen Wildpark gewann der KSC zum dritten Mal in Folge. Daniel Gordon traf beim 1:0 (1:0) entscheidend.

Cheftrainer Christian Eichner hatte die KSC-Startelf, die zuletzt sowohl auf St. Pauli (3:0) als auch in Braunschweig (3:1) dreifach gepunktet hatte, auf einer Position verändert. In der Innenverteidigung begann neben Routinier Daniel Gordon der Österreicher Christoph Kobald. Dafür musste Robin Bormuth erstmals in dieser Saison zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Gordon schieb mühelos ein

In den ersten Spielminuten waren fast nur die Gäste am Ball, die mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge in den Wildpark gekommen waren. Doch Kapital schlug die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart keines aus der anfänglichen Überlegenheit und auf der anderen Seite klingelte es direkt bei der ersten gefährlichen Offensivaktion des KSC im Kasten von Leopold Zingerle. Nach einem Eckball von Marc Lorenz klärte Jamilu Collins einen Kopfball von Daniel Gordon, doch Philipp Hofmann setzte nach und brachte den Ball schließlich erneut zu Gordon, der mühelos einschob (7.).

Nun waren auch die Karlsruher im Spiel, während der Gegentreffer, erst der achte für den SCP in dieser Saison, bei den Paderbornern Wirkung zeigte. Lorenz mit einem Freistoß, den Zingerle gerade noch entschärfte (12.), und Hofmann mit einer Kopfballchance (14.) waren drauf und dran nachzulegen. Kurz darauf verzeichnete Kyoung-Rok Choi den nächsten Abschluss (18.).

Latte verhindert Gordons zweiten Streich

Die Gäste, die mit einem Sieg Platz eins der Tabelle erklimmen konnten, blieben offensiv harmlos und hatten Glück, dass nach einem Konter Collins den Schuss von Choi kurz vor der Linie klären konnte (23.). Kurz zuvor hätten die Paderborner gerne einen Elfmeter gehabt, doch nachdem Lorenz seinen Gegenspieler Svante Ingelsson bei einem Schussversuch gestört hatte, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Michael Bacher (Amerang-Kirchensur) stumm.

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Die Aktion, in der SCP-Stürmer Dennis Srbeny nach einer Hereingabe von außen in aussichtsreicher Position über den Ball senste (28.), blieb bis zum Halbzeitpfiff die einzige halbwegs gefährliche Torannäherung der Ostwestfalen. Und diese hatten Glück, dass sie nicht noch mit einem höheren Rückstand den Gang in die Kabine antreten mussten. Nach einem Freistoß von Marvin Wanitzek war ein weiteres Mal Gordon zur Stelle, der den Ball per Kopf an die Querlatte bugsierte (41.). Zingerle wäre machtlos gewesen.

SC Paderborn kommt mit mehr Schwung aus der Kabine

Paderborn kam mit mehr Schwung aus der Kabine und durch Srbeny, der den Ball im Strafraum verfehlte, zur ersten Chance im zweiten Durchgang (47.). Die Gäste waren nun klar spielbestimmend, forcierten das Tempo und zwangen den KSC regelmäßig zu Ballverlusten. In klaren Möglichkeiten schlug sich die Überlegenheit aber zunächst nicht nieder.

Mitte der zweiten Halbzeit bekamen die Gastgeber die Partie wieder besser in den Griff. Eichner brachte zudem 23 Minuten vor dem Ende in Benjamin Goller und Dominik Kother zwei frische Kräfte, Choi und Lorenz gingen dafür aus dem Spiel. Zwar gab es nach knapp 76 Minuten mal wieder Entlastung für die Karlsruher in Form einer Ecke, doch die erwies sich als Bumerang. Der SCP konterte blitzschnell und hatte Pech, dass der eingewechselte Kai Pröger im Strafraum im letzten Moment von Kobald geblockt wurde.

KSC bringt Vorsprung über die Zeit

Der KSC verteidigte nun leidenschaftlich, während Paderborn mit viel Wucht auf den Ausgleich drängte und die Balu-Weißen in der eigenen Hälfte einschnürte. Doch zu klaren Chancen kam der SCP nicht mehr, mit Ausnahme der Schlussminute, als Prince Owusu-Osei verzog.

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