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Goller soll bleiben

Anruf aus Hamburg: HSV klopft beim KSC wegen Torjäger Hofmann an

Der KSC bastelt am Kader für die neue Saison. Ob Philipp Hofmann und Benjamin Goller dem angehören werden, ist offen. Der HSV hat in Sachen Hofmann angeklopft. Gollers Zukunft dürfte vom neuen Werder-Trainer abhängen.

Nicht nur im Wildpark gefragt: Der Hamburger SV hat zuletzt Interesse an KSC-Stürmer Philipp Hofmann bekundet. Foto: Markus Gilliar/GES

In rund sieben Wochen beginnt die neue Zweitliga-Saison. Mit welchem Gegner er es zum Auftakt zu tun bekommt, wird der Karlsruher SC bereits am 25. Juni erfahren, wenn die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Spielpläne für Liga eins und zwei veröffentlicht.

Wer dann ab Ende Juli dafür sorgen soll, dass die neue Runde einen ähnlich erfreulichen Verlauf nimmt wie die abgelaufene, ist an der ein oder anderen Stelle noch offen. Abgesehen von Leon Jensen hat der Sechste der Abschlusstabelle bislang noch keinen Neuzugang an Land gezogen.

Auch am Feiertag blieb es diesbezüglich zunächst ruhig. Die Gerüchteküche brodelt indes weiter. Auch in der Causa Philipp Hofmann bleibt es spannend.

Causa Hofmann: HSV hinterlegt sein Interesse

KSC-Sportchef Oliver Kreuzer bestätigte, dass der Hamburger SV in einem Telefonat sein Interesse am Torjäger hinterlegt hat. Zur Frage, wie viel der einstige Bundesliga-Dino für Hofmann bereit ist, auf den Tisch zu legen, konnte Kreuzer nichts beitragen. „Es gibt keine Zahlen, nur eine Interessensbekundung“, betonte er.

Hofmann, der beim KSC noch bis zum Sommer 2022 vertraglich gebunden ist, hatte bereits vor einem Jahr mit dem Gang zu einem ambitionierteren Verein geliebäugelt. Ein Wechsel zu Union Berlin war letztlich aber an den unterschiedlichen Vorstellungen beider Clubs hinsichtlich der Ablöse gescheitert.

Linksverteidiger Philip Heise wird so gut wie sicher beim KSC bleiben. Foto: Helge Prang/GES

Union scheint nun drauf und dran zu sein, Zweitliga-Toptorjäger Serdar Dursun von Darmstadt 98 zu verpflichten. Das Hofmann-Thema dürfte an Dynamik gewinnen, je näher der Saisonstart rückt.

Zwei andere Personalien werden wohl früher geklärt sein. Bei Linksverteidiger Philip Heise wartet Kreuzer nach eigenen Angaben noch auf Dokumente aus England, um den 29-Jährigen, der bisher nur von Norwich City ausgeliehen war, fest verpflichten zu können. Eine grundsätzliche Einigung habe man bereits erzielt, wiederholte Kreuzer.

KSC will Goller halten und wartet auf Signale von Anfang

Auch das Leihgeschäft mit Benjamin Goller von Werder Bremen endet am 30. Juni. Geht es nach Kreuzer, soll dieses um ein weiteres Jahr verlängert werden. Den entsprechenden Wunsch habe er beim Bremer Sportgeschäftsführer Frank Baumann hinterlegt.

Nun wird es auch darauf ankommen, wie der neue Werder-Trainer Markus Anfang zu der Personalie steht. Dass Goller für einen Zweitligisten eine Bereicherung sein kann, bewies der sprintstarke 22-Jährige in der abgelaufenen Saison im KSC-Dress mit vier Toren und zwei Vorlagen. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga sind die Bremer in der neuen Runde nun ebenfalls zweitklassig unterwegs.

In Fabio Kaufmann von Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig haben die Karlsruher wie berichtet einen weiteren Rechtsaußen im Visier. „Da haben wir unseren Hut in den Ring geworfen“, bestätigte Kreuzer.

Die beiden Stürmer Marvin Pieringer (21), der beim SC Freiburg unter Vertrag steht, und Marvin Cuni (19), der zuletzt von Bayern München II an den Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach ausgeliehen war, sind ebenfalls Kandidaten im Wildpark.

Auch Trivunic und Dinger sollen Spielpraxis sammeln

Vollzug konnte der KSC in dieser Woche bislang aber nur bei einem anderen Stürmer vermelden: Am Mittwoch gab der Club bekannt, dass Sven Kronemayer aus der U19 einen Profivertrag unterschrieben hat. Der 19-Jährige soll allerdings zunächst beim FC Astoria Walldorf Spielpraxis sammeln, weswegen Kronemayer an den Regionalligisten verliehen wird.

Ähnliche Leihgeschäfte strebt der KSC Kreuzer zufolge auch für seine Jungprofis David Trivunic und Marlon Dinger (beide 19) an.

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