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Kreuzers zweiter Blick

Hofmanns Vertrag beim KSC verlängert sich mit Spiel gegen Ex-Club noch nicht

Der Vertrag von Philipp Hofmann beim Karlsruher SC kann sich nun doch noch nicht an diesem Samstag mit dem Zweitligaspiel bei Eintracht Braunschweig verlängern. Für das Spiel bei seinem Ex-Club ist der Torjäger guter Dinge.

Bereit für Braunschweig: KSC-Torjäger Philipp Hofmann ist vor dem Gastspiel mit den Badenern bei seinem niedersächsischen Ex-Club guter Dinge. Foto: Marvin Ibo Güngör/GES

Der Vertrag von Torjäger Philipp Hofmann beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC kann sich nun doch noch nicht an diesem Samstag (13 Uhr) mit dem Zweitligaspiel bei seinem Ex-Club Eintracht Braunschweig verlängern.

Wie KSC-Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer nach einem genaueren Blick in den Vertrag feststellte und anschließend auf Nachfrage gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten erklärte, wird dies frühestens zum anschließenden Heimspiel des Tabellen-15. gegen den SC Paderborn geschehen.

Startelf oder minimum 45 Minuten entscheidend

War man auch beim KSC bislang davon ausgegangen, dass Hofmanns sechster Ligaeinsatz in dieser Saison die maßgebliche Marke ist, damit sich die Zusammenarbeit automatisch bis 30. Juni 2022 verlängert, so geht es tatsächlich um den 40. des Stürmers für den KSC insgesamt. So ist es laut Kreuzer im Vertrag festgehalten. Und eine entscheidende Sache auch: In die Zählung gehen nur Hofmanns Startelfeinsätze und daneben Spiele ein, in denen der 27-Jährige als Einwechselspieler mindestens 45 Minuten Spielzeit bekam.

Zwar weist die Statistik Hofmanns für die vergangene Saison 34 Ligaeinsätze aus. Da der 17-malige Saisontorschütze in der Hinrunde 2019/2020 beim Spiel gegen den 1. FC Nürnberg aber erst zur 90. Minute eingewechselt wurde, erfüllt dieses das im Vertrag verbriefte Kriterium nicht. So stehen derzeit die 33 Startelfeinsätze aus der alten und die fünf der aktuellen Runde zu Buche.

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Dass sich Hofmann darüber keine Gedanken macht, ließ er bei der Pressekonferenz am Donnerstag erkennen. Er erklärte, dass er mit dem KSC an der Hamburger Straße weitermachen wolle, wo man vor der Länderspielpause beim 3:0 gegen den FC St. Pauli aufgehört hatte.

Schwieriges Ende in Braunschweig

Für Hofmann mag es nicht schlecht sein, dass das Eintracht-Stadion am Samstag leer bleiben wird. Sein Abschied aus Braunschweig war von Dissonanzen und von einem schwierigen Verhältnis zum Publikum begleitet. Dabei hatte er in der Rückrunde 2018/2019 wesentlich dazu beigetragen, dass die Eintracht nicht aus der Dritten Liga abstieg.

Dem KSC verhalf er in der vergangenen Saison zum Klassenverbleib in der Zweiten Liga. Seine an den Karlsruher Ablösevorstellungen gescheiterten Wechselabsichten zu Union Berlin beziehungsweise zum Hamburger SV sind derzeit kein Thema: Hofmann möchte an alter Wirkungsstätte seinen vier Saisontreffern aus fünf Einsätzen weitere folgen lassen.

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