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Lange Ausfallliste

KSC fühlt sich in Außenseiterrolle gegen Hamburger SV wohl

Der KSC tritt am Donnerstag zum Nachholspiel bei Aufstiegskandidat Hamburger SV an. Für Cheftrainer Christian Eichner wird diese Partie zum Personalpuzzle.

KSC-Trainer Christian Eichner muss für die Nachholpartie in Hamburg auf einige verletzte Stammspieler verzichten. Foto: Helge Prang/GES

Das zweite Nachholspiel nach der Corona-Quarantäne führt den Karlsruher SC an diesem Donnerstag zu Aufstiegskandidat Hamburger SV. Vor dem Anpfiff um 18.30 Uhr im Volksparkstadion muss Cheftrainer Christian Eichner seine Startformation gezwungenermaßen umbauen.

Mit Torjäger Philipp Hofmann, der sich eine Innenbandverletzung im rechten Knie zugezogen hat, und Kyoung-Rok Choi (Muskelfaserriss) fallen gleich zwei Stützen des Offensivspiels aus.

Dazu ist Linksverteidiger Philip Heise aufgrund der fünften Gelben Karte in dieser Saison gesperrt. Dirk Carlson als zweiter etatmäßiger Linksverteidiger ist ebenso wie Janis Hanek noch im Aufbautraining.

KSC vor Hamburg-Spiel mit einigen Personalsorgen

Robin Bormuth und Lukas Fröde sind noch immer von der Mannschaft isoliert, Xavier Amaechi ist erst seit Mittwoch aus der Quarantäne raus und steht deshalb noch nicht zur Verfügung. Immerhin Marc Lorenz kann nach seiner Sprunggelenksverletzung die Reise mit nach Hamburg machen.

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„Ich glaube, der Gegner wird auf der ein oder anderen Position auf Namen stoßen, die er noch nicht so oft gehört hat“, erklärte Cheftrainer Christian Eichner am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz. Links in der Abwehrkette habe er mit Kevin Wimmer, Jannis Rabold und Marco Thiede drei Spieler, die hier agieren könnten. Eine Entscheidung falle aber erst am Spieltag, so der Coach.

Ob er Sturm als Ersatz von Hofmann auf Babacar Gueye setzen wird oder eine andere taktische Ausrichtung spielen lassen möchte, ließ sich Eichner noch offen. Von allen Spielern erhofft sich Eichner, dass sie mit Freude die Partie angehen, weiß aber auch: „Dieses Spiel wird eine große Herausforderung für die Mannschaft.“

Erfolgsdruck liegt beim HSV

Bei dem aus Platz drei stehenden HSV ist der KSC als Tabellenachter nur Außenseiter. Allerdings stehen die Hanseaten auch mächtig unter Druck. Am Mittwochabend könnte der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz auf sechs Punkte anwachsen. Dazu lauert Holstein Kiel als Tabellenvierter mit nur einem Punkt aber zwei Partien weniger auf dem Konto.

Wir haben uns in dieser Rolle immer wohl gefühlt.
Christian Eichner, KSC-Coach

Eichner sieht die Außenseiterposition positiv: „Wir haben uns in dieser Rolle immer wohl gefühlt.“ Dazu ergänzt er: „Ich hoffe einfach, dass wir unsere Art und Weise auf den Platz bekommen und schauen dann, was für uns am Ende dabei rauskommt.“ Gerade gegen so einen Gegner wie den HSV, seien seine Spieler auf jeden Fall motiviert bis in die Haarspitzen. Eichner: „Das geht allen in der Liga so, denn gegen Mannschaften wie den HSV kannst du eigentlich nur gewinnen.“

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