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Weiss mit Einstand im Tor

Testspiel in Bahlingen: KSC mit torloser Rutschpartie am Kaiserstuhl

Der Karlsruher SC trennt sich in seinem zweiten Testspiel am Mittwoch vom Regionalligisten Bahlinger SC torlos. Für einen war es ein besonderes Spiel.

45 Minuten mit den Profis: Der gerade 17 Jahre alte Torwart Max Weiss klärt in Bahlingen vor dem heranstürmenden Tim Probst. Foto: Helge Prang/GES

Der Dauerregen machte es allen schwer. Tiefer Rasen, mieser Stand. Klar, dass sich die Profis des Karlsruher SC für den Mittwochabend Angenehmeres hätten vorstellen können als diese Rutschpartie in Bahlingen. Fußballerisch war da nicht viel zu erwarten gewesen.

Das Ergebnis passte dazu, denn das Treffen mit dem Regionalligisten am Kaiserstuhl endete torlos. In der Schlussphase gelang es auch Fabian Schleusener an früherer Wirkungsstätte nicht mehr, den Klassenunterschied mit einem Treffer wenigstens anzudeuten. „Wir haben gegen einen gut strukturierten Gegner gespielt“, sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner: „Offensiv ist uns nicht so viel gelungen, aber das ist nicht so dramatisch.“

Test für Saisonauftakt in Rostock am 24. Juli

Für den KSC war es vier Tage nach dem 2:0 gegen Oberligist SGV Freiberg der zweite Test in seiner Vorbereitung auf die neue Spielzeit, in die er am 24. Juli (13.30 Uhr) bei Aufsteiger Hansa Rostock starten wird. Das erste Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 setzte die Deutsche Fußball Liga zwischenzeitlich auf den darauffolgenden Freitag, 30. Juli (18.30 Uhr), an.

Zum Bahlinger SC war der KSC ohne die erkälteten Markus Kuster, Philip Heise und Dominik Kother gefahren. Wegen Kusters Fehlen und weil der etatmäßige dritte Torwart Paul Löhr mit Kreuzband- und Meniskusriss lange ausfallen wird, kam der gerade 17 Jahre alt gewordene Max Weiss im Zuge des Komplettwechsels zur Pause zu seinem Einstand im Tor der Profimannschaft.

Der Nachwuchstorhüter war vor etwas mehr als zwei Jahren vom SV Sandhausen in die U15 des KSC gewechselt. Seit einiger Zeit trainiert der Mannheimer nun schon bei den Profis mit. In seinem ersten Spiel machte er seine Sache gut, war zur Stelle, wenn es vor seinem Kasten mal ansatzweise brenzlig wurde.

Eine Planänderung im Trainingslager des KSC

Eichner rechnet fest damit, dass bis zur nächsten Dienstreise am Samstag alle fit sein werden. Dann heißt das gemeinsame Fahrtziel Neukirchen am Großvenediger.

Ein Zwischenstopp ist in Bad Wörishofen vorgesehen, wo der KSC gegen den Drittligist Viktoria Köln spielen wird. Während des bis 12. Juli geplante Trainingslagers im Salzburger Land wird die Mannschaft weiter an ihrer Fitness und an taktischen Grundlagen arbeiten.

Das in Österreich für den 7. Juli vorgesehene Testspiel gegen Wacker Innsbruck haben die Badener zwischenzeitlich abgesagt. Am Spielort in Jenbach hatten sich Sicherheitsbedenken wegen eines möglichen Fan-Auflaufs ergeben. Die Austragung der Partie wäre daher nur im Innsbrucker Stadion möglich gewesen, das zwei Fahrtstunden vom Basis-Quartier des KSC entfernt liegt. Vier Stunden im Bus wollte die sportlichen Leitung den Spielern aber nicht zumuten. Die Suche nach einem Ersatzgegner dauert an.

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