Skip to main content

Möller Daehli trifft entscheidend

K.o. in der Schlussminute: KSC unterliegt dem 1. FC Nürnberg

Die Serie ist zu Ende. Gegen den 1. FC Nürnberg kassierte der KSC seine erste Niederlage im Kalenderjahr 2021. Dabei sah es lange Zeit zumindest nach einem Karlsruher Teilerfolg aus.

Kampfbetont: Die beiden Teams schenkten sich nichts. Hier stoppt KSC-Kapitän Jérôme Gondorf den Nürnberger Angreifer Manuel Schäffler. Foto: Markus Gilliar/GES

Der Karlsruher SC hat es in der Zweiten Liga verpasst, sich weiter an die Aufstiegszone heranzupirschen. Gegen den 1. FC Nürnberg sah es lange nach einem torlosen Remis aus, ehe Mats Möller Daehli in der Schlussminute den 1:0(0:0)-Erfolg der Gäste sicherstellte.

Cheftrainer Christian Eichner hatte die KSC-Startelf im Vergleich zum 3:2-Sieg in Sandhausen aus der Vorwoche auf einer Position verändert: Der von einem Muskelfaserriss genesene Philip Heise rückte anstelle des Winterzugangs Kevin Wimmer links in die Viererkette.

Und Heise war in der Anfangsphase bemüht, das Karlsruher Spiel von hinten heraus anzukurbeln. Der KSC hatte generell zunächst viel den Ball, während die Gäste in den ersten Minuten vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt waren.

Goller und Handwerker mit den ersten Möglichkeiten

Bei der ersten Gelegenheit der Partie scheiterte Benjamin Goller nach einem weiten Einwurf von Marc Lorenz aus spitzem Winkel am Nürnberger Schlussmann Christian Mathenia (9.).

Auf der Gegenseite musste Mathenias Pendant Marius Gersbeck in höchster Not vor dem einschussbereiten Manuel Schäffler retten (12.). Tim Handwerker hatte nach einem Traumpass von Johannes Geis im Strafraum viel Platz gehabt.

Nach gut einer Viertelstunde ordnete Eichner von draußen mehr „Ruhe“ an, nachdem das Spiel temporeich, aber zum Teil auch hektisch begonnen hatte. Kyoung-Rok Choi, dem Matchwinner aus dem Sandhausen-Spiel, gehörte die nächste gefährliche Aktion. Nach einem Solo verfehlte er mit einem Distanzschuss das Gästetor nur knapp (19.).

Bormuth und Gersbeck machen es hinten spannend

Kurz darauf hätten allerdings die Nürnberger Führung müssen. Robin Bormuth hatte im Zentrum den Ball verloren und Nikola Dovedan auf Fabian Nürnberger gepasst. An dessen Lupfer war Gersbeck noch dran, so dass Christoph Kobald noch vor der Linie retten konnte (22.).

Jetzt den KSC-Newsletter abonnieren

Näher dran: Aktuelle Berichterstattung und exklusive Hintergrund-Infos zum KSC - das liefert die BNN-Sportredaktion im neuen kostenlosen Newsletter „Nur der KSC“ jede Woche direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Jetzt anmelden

Und nach knapp 29 Minuten tat es Gersbeck um ein Haar Bormuth gleich, als er sich den Ball zu weit vorlegte und diesen gerade noch vor dem heranrauschenden Dennis Borkowski wegspitzeln konnte.

Dass die Nürnberger Bank dabei ein Foul gesehen hatten, ließ Schiedsrichter Bastian Dankert zu Recht kalt.

In den Strafräumen bleibt es in der ersten Halbzeit ruhig

Ansonsten spielte sich das Geschehen allerdings vorzugsweise im Mittelfeld ab, wo sich beide Teams aneinander aufrieben, ohne dabei klare Offensivaktion zu initiieren. Und wenn, dann waren es die Gäste, die mehr Gefahr ausstrahlten.

Dovedan beförderte nach 42 Minuten eine Flanke von Borowski über das Tor. Kurz darauf ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Aus dieser kehrten beide Mannschaften personell unverändert zurück. Der KSC war nun bemüht, mehr Druck zu entfachen. Doch die Partie blieb zäh und im Karlsruher Kombinationsspiel zeigten sich immer wieder Ungenauigkeiten.

Karlsruher Halbchancen bringen nichts ein

Sehr genau war nach 58 Minuten der lang Ball von Heise auf Lorenz, der sich am Strafraum zwar behauptete, seinen Lupfer aber zu hoch ansetzte. Vier Minuten später kullerte ein noch abgefälschter Abschluss von Borkowski knapp am KSC-Tor vorbei.

Auf der Gegenseite blieb ein Bormuth-Kopfball nach einem Freistoß von Marvin Wanitzek letztlich harmlos.

Genauso wie nach 70 Minuten ein Kopfball von Wanitzek, der nach einer Goller-Flanke an den Ball gekommen war. Für die letzten 20 Minuten brachte Eichner dann Xavier Amaechi, der Lorenz ersetzte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der KSC ein Übergewicht erarbeitet, der „Club“ setzte nun kaum noch Akzente nach vorne.

Batmaz scheitert, Möller Daehli eiskalt

Für die Schlussphase sollte dann Malik Batmaz für mehr Offensivwirbel sorgen, Goller ging für ihn aus dem Spiel. Doch klare Chancen suchte man im Wildpark weiter vergebens. Kurz vor Schluss kam auch noch Babacar Guèye für Hofmann in die Partie.

Und bei Anbruch der Schlussminute hatte das eingewechselte Duo die Chance zum Siegtreffer. Guèye legte quer auf Batmat, dessen Schuss noch entscheidend abgeblockt wurde. Und dann klingelte es auf der Gegenseite doch noch: Eeher per Zufall tauchte Schäffler frei vor Gersbeck auf, traf den Ball nicht richtig, doch von Gersbeck prallte dieser zu Mats Möller Daehli, der zum Siegtor einschob.

nach oben Zurück zum Seitenanfang