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Meinung

von René Dankert

Zwei Corona-Fälle beim KSC

Dass der Karlsruher SC gegen Osnabrück spielt, ist gesellschaftlich schwer vermittelbar

Beim Karlsruher SC wurden in dieser Woche zwei Corona-Fälle unter deren Profis bekannt. Dennoch soll das Zweitliga-Heimspiel am Samstag gegen Osnabrück wie geplant angepfiffen werden. Die Entscheidung ist schwer vermittelbar.

Der Ball muss weiter rollen. Trotz zweier Coronafälle beim KSC soll das Spiel am Samstag gegen Osnabrück angepfiffen werden. Foto: Helge Prang/GES

Eine konzentrierte Vorbereitung auf das Zweitligaspiel gegen den VfL Osnabrück war beim Karlsruher SC in dieser Woche unmöglich. Konnte der Tabellenfünfte seit Beginn der Pandemie alles in allem von Glück sprechen, in den Reihen seiner Profis nur einmal und das kurz nach Weihnachten von einem Corona-Fall betroffen gewesen zu sein, so erwischte es ihn nun knüppeldick.

Sowohl Linksverteidiger Philip Heise als auch Mittelfeldspieler Alexander Groiß wurden positiv getestet und mussten für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Man stelle sich nur vor, der KSC stünde, wie in der vergangenen Saison Dynamo Dresden, mitten im Abstiegskampf und müsste um seine Existenz fürchten. Der Club aus dem Wildpark hätte so viel mehr zu verlieren als nur seine akute Wettbewerbsfähigkeit.

Soweit die rein sportliche Betrachtung.

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