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Sieg in Hamburg

Kommentar zum Spiel gegen den FC St. Pauli: Effektiv

Ein Kommentar zum 3:0 des KSC beim FC St. Pauli – von René Dankert.

Marco Thiede brachte den KSC in Hamburg früh in Führung. Foto: Marvin Ibo Güngör/GES

Schön war’s nicht, aber aus KSC-Sicht herrlich effektiv. Alle drei Schüsse, mit denen Christian Eichners Elf das Tor von Robin Himmelmann traf, waren dann auch drin.

Dabei hatte es natürlich einen maßgeblichen Einfluss auf den Spielfortgang, dass Marco Thiede seinen Volltreffer schon so früh setzte. Das 1:0 machte es den Gästen leichter, auf Nadelstiche zu lauern und den Laufaufwand zu betreiben, Pauli weiter zu stressen. Auch das 2:0 kurz nach der Pause war in seiner dramaturgischen Wirkung dann denkbar günstig platziert.

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Eichner wird ja nicht müde, von einem Prozess zu sprechen, bei dem er sich auch immer wieder selbst zur Geduld zwingen muss. Dass der von ihm implementierte Spielstil ein fragiler bleiben wird, hatte sich davor beim 3:4 gegen Darmstadt nur bestätigt. So ernüchternd die Schlappe für die KSC-Profis auch gewesen war, so bemerkenswert war deren sortiertes und taktisch cleveres Auftreten am Millerntor.

Als es darum ging, die günstige Spieldramaturgie aufzunehmen und dem Ballbesitzfußball des FC St. Pauli unter Kontrolle zu halten, fand Eichners Truppe zur von ihm erhofften Flexibilität zwischen hohem Anlaufen und dem geordneten Rückzug, ohne einmal entscheidend im Verteidigungsverhalten die Balance zu verlieren.

Überbewerten sollte das 3:0 in Hamburg keiner bei den Badenern. Für Eichners Prozess war das Resultat aber eine nette Steilvorlage, um ihn während der Länderspielpause mit mehr Ruhe weiterentwickeln zu können.

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