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Vor Spiel beim Schlusslicht

Kreuzer und Eichner sehen KSC gegen Würzburg nicht in der Favoritenrolle

Der Karlsruher SC hat bislang zwölf Punkte mehr geholt als Schlusslicht Würzburg. Als Favorit sehen Sportchef Kreuzer und Trainer Eichner ihr Team vor dem Jahresauftakt am Samstag dennoch nicht.

Erwartet keinen Selbstläufer: KSC-Sportchef Oliver Kreuzer rechnet am Samstag beim Schlusslicht in Würzburg mit einem Kampfspiel. Foto: Marvin Ibo Güngör/GES

Am Dienstag stand für die Profis des Karlsruher SC eine Doppelschicht auf dem Programm. Kapitän Jérôme Gondorf und Co waren am Vormittag zunächst beim Athletiktraining in der Halle, danach bei kleineren Spielformen auf dem Platz gefordert.

Am Nachmittag nahm Cheftrainer Christian Eichner unter anderem das taktische Verhalten seiner Spieler in den Blick. „Eine gute Griffigkeit, eine gute Spannung“ hatte Eichner zu Wochenbeginn bei seiner Truppe ausgemacht.

Der KSC-Coach ist überzeugt davon, dass sein Team jene Attribute beim Jahresauftakt am kommenden Samstag (13 Uhr) brauchen wird. „Die Jungs kennen Spiele in Würzburg aus der Dritten Liga, das ist immer eine schwierige Aufgabe dort“, meint Eichner. Trotz der Tabellenkonstellation – die Würzburger Kickers sind mit erst vier Punkten Zweitliga-Schlusslicht – sieht Eichner genau wie KSC-Sportchef Oliver Kreuzer seine Mannschaft keineswegs in der Favoritenrolle.

Das ist dort für uns kein leichteres Spiel wie irgendwo anders.
KSC-Sportchef Oliver Kreuzer

„Wir maßen uns nicht an, Favorit zu sein, und lassen uns auch nicht in diese Rolle drängen“, betont Kreuzer und verweist auf die Niederlage von Hannover 96 bei den Kickers. Das 2:1 Ende November war bislang allerdings der einzige Erfolg des Aufsteigers in dieser Spielzeit. Dennoch sagt Kreuzer: „Das ist dort für uns kein leichteres Spiel wie irgendwo anders. Wir müssen dort genauso an die Leistungsgrenze gehen wie gegen den HSV.“

Gegen die Hamburger hatte der KSC kurz vor Weihnachten knapp mit 1:2 verloren und dabei die dritte Niederlage in Serie kassiert, weshalb er nun als 14. des Klassements zur 14. Saisonpartie nach Würzburg reist. Mit einem Sieg könnten die Karlsruher das Punktepolster auf die Kickers allerdings bereits auf 15 Zähler ausbauen.

Choi tritt kürzer, Djuricin zurück auf dem Platz

„Tabellarisch und unter dem Gesichtspunkt, dass der Gegner ein Konkurrent im Kampf um den Klassenverbleib ist, hat das Spiel schon eine gewisse Bedeutung“, sagt Eichner, der aber auch darauf verweist, dass noch nicht einmal die Hälfte aller Begegnungen absolviert sind.

Indes ist Kyoung-Rok Choi am Dienstag, laut Eichner aus Gründen der Belastungssteuerung, kürzer getreten, nachdem er am Montag wieder voll mit der Mannschaft trainiert hatte. Marco Djuricin, der am Vortag noch eine Laufrunde gedreht hatte, begann mit der Platz-Reha. Der Senegalese Babacar Guèye darf wie berichtet nach seinem Urlaub in der Heimat und einer anschließenden fünftägigen Quarantäne erst nach dem Würzburg-Spiel wieder mit der Mannschaft trainieren.

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