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Mittelfeldspieler verletzt

KSC bezahlt Testspiel-Remis gegen Türkgücü München teuer

Der Karlsruher SC hat am Tag vor der Abreise aus Österreich das Testspiel gegen Drittligist Türkgücü München teuer bezahlt: Bei dem torlosen Remis verletzte sich KSC-Mittelfeldkicker Leon Jensen. Der Verdacht: Kreuzbandriss.

Mannschaftsarzt Marcus Schweizer und Athletiktrainer Florian Boeckler stützen den am rechten Knie Verletzten Leon Jensen. Foto: Helge Prang/GES

Teuer bezahlt hat der Karlsruher SC am Sonntagmittag seinen Testspielauftritt in Sankt Ulrich am Pillersee. Mittelfeldspieler Leon Jensen musste beim 0:0 gegen Drittligist Türkgücü München mit Verdacht auf Kreuzbandriss im rechten Knie vor der Pause raus.

Cheftrainer Christian Eichner brachte im ersten Vergleich am Doppeltest-Sonntag im Trainingslager 15 Akteure zum Einsatz. Das Gros der Stammkräfte blieb für den Vergleich am Nachmittag mit dem russischen Top-Club Zenit St. Petersburg vorgesehen.

Türkgücu besser im Spiel

Türkgücü München, das seine Saison am 25. Juli beim Aufsteiger SC Verl eröffnen wird, war von Anfang an besser im Spiel und brachte das von Markus Kuster gehütete KSC-Tor einige Male in Bedrängnis. Bei Schüssen von Philipp Türpitz (2.) und Eric Hottmann (9.) reagierte der Österreicher aber stark.

Türkgücü blieb danach am Drücker, doch fanden die Karlsruher fortan etwas besser in die Partie, ohne dass sie mit dem Ball Ideen entwickelt hätten. Strafraumszenen blieben auf dem vom Regen aufgeweichten Rasen hüben wie drüben aus.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde machte Leon Jensen mit einer Abwehraktion den Ball wieder scharf. Zum Glück für den KSC verzog Andy Irving seinen Abschluss.

Verdacht auf Kreuzbandriss

Bald danach blieb Jensen im Anschluss an einen Zweikampf vor dem eigenen Strafraum schreiend am Boden liegen. Der Neuzugang aus Zwickau war ohne gegnerische Einwirkung im Rasen hängen geblieben. Sollte sich der Verdacht von Teamarzt Marcus Schweizer bestätigen, droht der Mittelfeldspieler sehr lange auszufallen.

Den ersten Schuss auf das Tor des ehemaligen Karlsruhers René Vollath gab der 41 Spielminuten durch Fabio Kaufmann ab.

Nach dem Seitenwechsel blieb Türkgücü im Vorwärtsgang, Hottmann (47.) verpasste nach einer Linksflanke vor Kuster die mögliche Führung. Der Drittligist machte weiter den frischeren Eindruck, blieb alles in allem aber offensiv ungefährlich. Daniel Gordon und Lazar Mirkovic ließen im Abwehrzentrum der Badener nichts anbrennen.

In den letzten 20 Minuten fuhr der KSC den einen oder anderen Konter, fand aber nicht mehr zu einem Lucky Punch. Auf der anderen Seite verpassten Sercan Sararer und Luis Jakobi eine späte Entscheidung für München.

KSC-Fans am Zaun

Für die Partie am Mittagmittag waren keine Zuschauer zugelassen. Die Ordnungsbehörde in St. Ulrich hatten die Sorge, Fans beider Mannschaften könnten die Partie zum Anlass für Randale nehmen. Etwa 40 KSC-Fans waren dennoch vor Ort und verfolgten die Partie hinter einem Zaun.

Karlsruher SC: Kuster – Rabold, Gordon, Mirkovic, Rossmann – Fröde, Breithaupt (71. Wanitzek), Jensen (40. Freiwald) – Kaufmann (71. Batmaz), Schleusener, Kother (71. Cueto)

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