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Trainingslager, Tag 7

KSC bleibt auch nach Doppel-Test ungeschlagen

Der Karlsruher SC reist am Donnerstag ungeschlagen aus seinem Trainingslager in Oberösterreich ab. Am Mittwoch kam der Zweitligist zu Testspielsiegen gegen den FSV Zwickau und den FC St. Pölten.

Zweikampfstark: Marco Djuricin stellt im Spiel gegen St. Pölten seinen Körper geschickt zwischen Ball und Gegenspieler. Der KSC-Stürmer steuerte beim 2:1-Sieg des KSC zudem einen Treffer bei. Foto: Helge Prang/GES

Vor der Abreise aus dem Trainingslager unternahm der KSC-Tross einen letzten Ausflug. Von Bad Leonfelden ging es Richtung Salzburg ins 85 Kilometer entfernte Bad Wimsbach-Neydharting. „Wir wünschen gesunde Unterhaltung im Hofmaninger Stadion“, sensibilisierte der dortige Platzsprecher die etwa 100 Besucher, nachdem er die Hygieneregeln verlesen hatte.

Der KSC gewann dann zunächst seinen Test gegen Drittligist FSV Zwickau mit 1:0 (1:0). Anschließend bezwang er auch den österreichischen Bundesligisten FC St. Pölten mit 2:1 (0:1) und blieb in seiner Vorbereitung damit ungeschlagen.

An diesem Donnerstag wird der KSC nach einem letzten Training seinen achttägigen Aufenthalt in Oberösterreich beenden und heimwärts reisen.

Fröde trifft früh gegen Zwickau

Soweit sie dazu in der Lage waren, setzte KSC-Cheftrainer Christian Eichner seine Akteure erstmals während der Vorbereitung auf die über 90 Minuten ein. Zur Partie bei Starkwind gegen den von Joe Enochs trainierten FSV führte Jérome Gondorf die KSC-Elf erstmals als Kapitän aufs Feld. Für die frühe Führung der Badener sorgte Lukas Fröde (7.) nach Ecke von Marc Lorenz. Es entwickelte sich danach bis zur Pause ein Spiel, in dem der KSC nach einer guten 20-minütigen Startphase zu sehr in eine Passivität verfiel. Auf beiden Seiten blieb es im ersten Abschnitt bei Halbchancen.

KSC-Torwart Marius Gersbeck bestätigte die guten Eindrücke der Tage in Österreich und zeichnete sich ein erstes Mal gegen Leon Jensen (25.) aus. Marlon Dinger, der in der 21. Minute die Chance zum 2:0 verpasst hatte, musste nach einer halben Stunde wegen Adduktorenproblemen vom Feld. Für ihn rückte der Mittelfeldspieler Tim Breithaupt an die Seite David Pisots ins Abwehrzentrum.

„Typisches Trainingslagerspiel” nach der Pause

Aus der Kabine kehrte Philip Heise (Adduktoren) nicht zurück. Für den Leih-Profi von Norwich City übernahm Bastian Allgeier die linke Abwehrseite. Mit zunehmender Spieldauer schlug beim KSC wie beim Team der Sachsen der Kräftelass durch. „Dann war es so ein typisches Trainingslager-Spiel“, fand Eichner. Die besten Chancen des FSV, zum Ausgleich zu kommen, vereitelte Gersbeck gegen Gerrit Wegkamp (61., 81.).

Gersbeck sammelt in Österreich Pluspunkte

Gersbeck war im internen Duell mit Zugang Markus Kuster gewissermaßen Tagessieger. Denn der vom SV Mattersburg gekommene Schlussmann ließ in der vierten Minute der Folgepartie gegen St. Pölten nach einer Ecke den Ball fallen und lud Kofi Schulz zur Führung der Österreicher ein.

Defensiv ließ Eichner ein 4-2-3-1, offensiv ein 4-4-2 mit Marco Djuricin und Philipp Hofmann auffächern. Der KSC fand nach anfänglichem Abtasten gegen den Vorjahres-Neunten der österreichischen Bundesliga zu einem ordentlichen Umschaltspiel und kam dem Ausgleich schon vor der Pause mehrmals nahe.

Zweimal mit Dominik Kother in der Hauptrolle, einmal bei einem von St. Pöltens Keeper Christoph Riegler parierten Freistoß Marvin Wanitzeks und zweimal durch Djuricin. Zunächst verwertete der Angreifer einen Querpass von Benjamin Goller zu schlampig. Dann bewies Riegler im Tor erneut seine Klasse.

Djuricin und Hofmann treffen gegen St. Pölten

Robin Bormuth profilierte sich als Chef der Viererkette, agierte kompromisslos gegen Ball und Gegner und ließ zusammen mit Nebenmann Christoph Kobald im zweiten Abschnitt nichts anbrennen. Zum Ausgleich kam der KSC gegen die inzwischen mit ihrem zweiten Anzug präsenten St. Pöltener in der 55. Minute nach einer Balleroberung von Alexander Groiß. Über den anziehenden Kother und Passgeber Hofmann landete der Ball im Zentrum bei Djuricin, der zum 1:1 traf.

Die Blau-Weißen hatten auch danach mehr vom Spiel und kamen in der 73. Spielminute durch Hofmann auf Vorarbeit von Djuricin zum verdienten Siegtreffer. Djuricin und Hofmann hätten die Überlegenheit im Ergebnis in der Schlussphase noch deutlicher machen können.

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