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Letztes Auswärtsspiel des Jahres

KSC will im Geisterspiel in Dresden den „Schwung mitnehmen“

Letztmals in diesem Jahr geht der KSC auf Reisen. In Dresden warten nicht nur ein unangenehmer Gegner, sondern auch leere Zuschauerränge.

Unter der Woche arbeitete der KSC - wie hier Jerome Gondorf und Marco Thiede - konzentriert auf dem Trainingsplatz, um die guten Leistungen der letzten Spiele fortzuführen. Foto: Helge Prang GES/Helge Prang

Das letzte Auswärtsspiel des Kalenderjahres führt den Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr) zu Aufsteiger Dynamo Dresden.

Im Rudolf-Harbig-Stadion gilt es für die Badener, die gute Leistung aus dem Heimspiel gegen Hannover 96 (4:0) zu bestätigen, als man erstmals seit August diesen Jahres wieder ohne Gegentreffer blieb.

„Wir haben den klaren Auftrag, den Schwung wieder mitzunehmen, den sich die Mannschaft in den letzten Spielen geholt hat“, erklärte so auch Cheftrainer Christian Eichner am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz.

Personallage beim KSC bleibt angespannt

Kontrahent Dresden steht vor dem 16. Spieltag auf Rang 14 der Tabelle und hat mit 16 Punkten zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Zuletzt tat sich der Aufsteiger trotz großem Einsatz ergebnistechnisch schwer, konnte in den vergangenen acht Partien nur beim Heimsieg gegen Düsseldorf (1:0) Zählbares einfahren.

Auch am vorletzten Hinrunden-Spieltag sieht es personell beim KSC alles andere als rosig aus. Denn mit Robin Bormuth (Sprunggelenk), Marc Lorenz (Schulter), Leon Jensen, Sebastian Jung, Paul Löhr (alle Kreuzbandriss) und Fabio Kaufmann (Blinddarm-Operation) fehlen weiterhin sechs Akteure verletzungsbedingt.

Geisterspiele für KSC-Coach Eichner kein Nachteil

Dazu muss der KSC auf Unterstützung von den Zuschauerrängen verzichten, da in Sachsen ein Geisterspiel ansteht. Für Eichner ist dies aber kein Vor- oder Nachteil. Es falle für ihn lediglich „dieser Heimspielcharakter weg.“ Positiv gesehen könnten ihn so seine Spieler auf dem gesamten Spielfeld gut verstehen und auch die Zuschauer bekämen einen interessanten Einblick.

Ungeachtet aller Umstände hat der KSC aber einen klaren Plan bis zur Winterpause: auf die bislang gesammelten 21 Punkte noch ein paar draufsatteln. Oder wie es Eichner ausdrückt: Im Kampf um den Klassenerhalt weiter „Speck drauffressen“.

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