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Mitgliederversammlung

KSC ergänzt Tagesordnung um Antrag gegen Siegmund-Schultze und Co.

Der Karlsruher SC bestätigt, dass auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung am 4. Dezember Abwahlanträge gegen vier der fünf Beiräte stehen werden.

Auf der Tribüne am Sonntag verfolgten Vize-Präsident Martin Müller (rechts), nur ein paar Plätze von Christian Fischer (links, stehend) entfernt, das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg.
Auf der Tribüne am Sonntag verfolgten Vize-Präsident Martin Müller (rechts), nur ein paar Plätze von Christian Fischer (links, stehend) entfernt, das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg. Foto: Markus Gilliar/GES

Der Karlsruher SC hat am Montag die Tagesordnung für seine am 4. Dezember anstehende ordentliche Mitgliederversammlung aktualisiert und um die Abwahlanträge gegen den KSC-Präsidenten Holger Siegmund-Schultze sowie gegen die weiteren Beiräte Christian Fischer und Thomas H. Hock ergänzt. Damit droht in der Führungskrise beim Fußball-Zweitligisten am kommenden Montag ein Showdown zwischen den „Lagern“ im geschäftsführenden Organ des KSC.

Vier der fünf KSC-Beiräte betroffen

Mit der Bestätigung der formgerechten Antragstellung durch den Verein sieht die Tagesordnung für die Mitgliederzusammenkunft in der Schwarzwaldhalle damit Abwahlanträge gegen vier der fünf Beiräte in der KSC GmbH & Co KGaA zur Behandlung vor.

Gegen Vize-Präsident Martin Müller wird von 28 Antragstellern der Vorwurf vorgebracht, er habe seine Verschwiegenheitspflicht als Mitglied des Gremiums verletzt und Angehörige der Gremien durch herabsetzende Äußerungen diskreditiert.

Der am vergangenen Donnerstag zur nachträglichen Aufnahme auf die Tagesordnung eingebrachte und angeblich von rund 40 Personen unterstützte Antrag gegen Siegmund-Schultze, Fischer und Hock argumentiert mit deren Rolle bei der Abberufung des ehemaligen Sportgeschäftsführers Oliver Kreuzer.

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Mit ihrer Mehrheit im Beirat hatte das Trio am 31. März 2023 dafür gesorgt, dass eine Abstimmung über die Personalie Kreuzer auf die Tagesordnung genommen wurde und diese dann mit derselben Mehrheit gegen den Manager ausfallen lassen.

Der einzige Beirat, der keine Abwahl fürchten muss, ist Günter Pilarsky. Der Vize-Präsident stand in der Causa Kreuzer seit dessen Demission an der Seite Müllers und äußerte Anfang April seinerseits Unmut darüber, wie die Gremienmehrheit vorging.

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