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„Heute kann man darüber reden“ (31)

Wilde Temperamente im Wildpark: „Manni“ Bender lehrt KSC-„Bazis“ das Mia-san-mia

Manfred Bender nahm noch nie ein Blatt vor den Mund. Heute hat er einen eigenen Podcast („Ein Rückblick mit Weitblick“) und kein Verständnis dafür, dass die 1990er-Spielergeneration beim Karlsruher SC danach nie die aus seiner Sicht verdiente Würdigung erhielt.

Von den Bayern deklassiert: Manfred Bender im KSC-Trikot bei der 2:6-Niederlage gegen seinen Münchner Ex-Club. Foto: imago images

Heute? „Würden wir es nicht bis nach oben schaffen. Uns hätte davor jeder NLZ-Leiter rausgeworfen“, schätzt Manfred Bender. Beklagt man den Mangel an unangepassten Persönlichkeiten im Profifußball, so waren der Mittelfeldspieler und einige seiner Mitspieler beim Karlsruher SC in den 1990ern genau das.

Was er ihn mal könne, ließ Bender seinen Trainer einmal, bajuwarisch eingefärbt und frei nach Goethes Götz von Berlichingen, auf den Kopf zu wissen. Winfried Schäfer hatte Bender am 12. Mai 1996 vor versammelter Mannschaft zum Sündenbock für den Ausgleich des FC St. Pauli zum 2:2-Endstand gestempelt.

Benders Vorhaben, tief in der Hälfte des Gegners zwei Gegenspieler mit einem Hackentrick alt aussehen zu lassen, war am Vortag misslungen. Die hatten den Braten gerochen und dem aufreizend-lässigen Münchner im KSC-Trikot den Ball abgejagt.

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