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Drittes Nachholspiel in acht Tagen

KSC kann gegen Fortuna Düsseldorf wieder auf Philipp Hofmann bauen

Das dritte Nachholspiel innerhalb von acht Tagen führt den KSC am Montagabend zu Fortuna Düsseldorf, das sich im Saisonendspurt nochmals ins Aufstiegsrennen einmischen will. Die Badener dagegen müssen schauen, wie viele Kraftreserven noch vorhanden sind.

Der KSC kann im Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf wieder auf Torjäger Philipp Hofmann setzen. Foto: Helge Prang/GES

Zu seinem dritten und damit letzten Nachholspiel aufgrund der Corona-Quarantäne tritt der Karlsruher SC an diesem Montag um 20.30 Uhr beim FC Fortuna Düsseldorf an (Liveticker auf bnn.de). Damit trifft der KSC nach dem Hamburger SV erneut auf eine Mannschaft, die noch ein Wort im Aufstiegsrennen der Zweiten Fußball-Bundesliga mitsprechen möchte.

Fortuna Düsseldorf will zum Relegationsplatz aufschließen

Nach dem hart erkämpften Punkt beim 1:1-Remis vergangenen Donnerstag beim Hamburger SV könnte der KSC noch einmal eine wichtige Rolle für die Hanseaten Kampf um die vorderen Plätze spielen.

Denn die Badener, die aktuell 45 Punkte vorweisen, treffen in Düsseldorf auf den Tabellenfünften (49 Punkte). Bei einem Sieg der Fortuna würde diese nach Punkten mit dem HSV gleichziehen.

„Die Fortuna wird ‘all in’ gehen. Ob von Beginn an, wird man sehen“, sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner. Der Coach erwartet eine unangenehme Auswärtsaufgabe und ergänzt vor dem dritten Nachholspiel innerhalb von acht Tagen: „Die Ausgangslage ist ähnlich wie beim HSV.“ Ganz zu vergleichen seien die Spiele allerdings nicht, denn die Fortuna war für viele Beobachter vor einiger Zeit bereits raus aus dem Aufstiegsrennen.

Eichner hatte sie nach eigener Aussage aber immer auf dem Zettel, denn „für mich ist das mit einer der besten Kader der Liga.“ Doch gerade Partien, in denen der KSC als vermeintlicher Außenseiter antritt, liegen den Badenern - das hat nicht erst das Spiel gegen den HSV gezeigt.

Stürmer Hofmann meldet sich beim KSC zurück - Goller muss passen

Gut für den Coach ist, dass er wieder auf Torjäger Philipp Hofmann bauen kann. Auch Linksverteidiger Philip Heise kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück. „Das erweitert unsere Möglichkeiten natürlich ungemein“, so Eichner am Sonntagnachmittag. Ob er Heise auch direkt in die Startformation hebt oder ob er auf der Position weiterhin wie gegen den HSV auf Kevin Wimmer setzten wird, ließ er offen.

Nicht zur Verfügung steht gegen Düsseldorf dagegen Benjamin Goller, der sich in Hamburg am Knie verletzt hat. Auch Kyoung-Rok Choi (Muskelfaserriss), Dirk Carlson und Janis Hanek (beide Aufbautraining) sowie Xavier Amaechi (Trainingsrückstand) fehlen weiterhin. Bei Robin Bormuth und Lukas Fröde verhindert die anhaltende Quarantäne einen Einsatz. Beide sollen am Mittwoch wieder zur Mannschaft stoßen und könnten dann die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am kommenden Samstag gegen sie SpVgg Greuther Fürth mitmachen.

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