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Karlsruher Siege

KSC kann gegen Osnabrück eine lange nicht dagewesene Serie erreichen

Ein Sieg in Osnabrück wäre für den KSC der vierte am Stück. Das gab es in Liga zwei lange nicht mehr. Beim letzten Mal stand der heutige Trainer kurz vor seinem Profi-Debüt.

Jubeln in Serie: Der KSC um Kyong-Rok Choi, Marvin Wanitzek und Daniel Gordon (von links) haben zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Foto: Marvin Ibo Güngör/GES

Den Mai des Jahres 2005 dürften die damaligen Protagonisten und auch die Anhänger des Karlsruher SC in guter Erinnerung behalten haben. Vier Siege reihten die Blau-Weißen damals im Saisonendspurt aneinander und sicherten sich so noch auf dem letzten Drücker die weitere Zweitliga-Zugehörigkeit.

Zwischen den Pfosten stand damals der heutige Torwarttrainer Markus Miller, im Sturm wirbelten Sebastian Freis und Sean Dundee und auf der Bank saß Trainer Edmund Becker. Und der hatte am drittletzten Spieltag zum zweiten Mal auch einen gewissen Christian Eichner als Ersatzspieler dorthin beordert.

Das ist keine Selbstverständlichkeit.
KSC-Cheftrainer Christian Eichner

Jener Eichner, der dann aber erst in der darauffolgenden Saison sein Profi-Debüt feiern sollte, schickt sich nun als einer von Beckers Nachfolgern an, mit seiner Mannschaft die damalige Siegesserie zu wiederholen. Ein möglicher Erfolg des Zweitligisten am Samstag (13 Uhr) beim VfL Osnabrück wäre der vierte hintereinander, nachdem der KSC zuletzt die Spiele auf St. Pauli (3:0), in Braunschweig (3:1) und gegen Paderborn (1:0) für sich entschieden hatte.

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„Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir drei Spiele in Folge gewonnen haben. Das gab es hier nicht so oft“, weiß auch Eichner. Klammert man die drei Spielzeiten in Liga drei aus – 2012/13 holten die Badener unter Coach Markus Kauczinski sogar einmal neun Liga-Siege am Stück –, gab es einen solchen Karlsruher Triumphzug seit jenen Tagen im Mai 2005 tatsächlich nicht mehr. Selbst beim Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2006/07 schafften Maik Franz und Co nicht mehr als einen Liga-Dreierpack.

Pisot fehlt, Djuricin und Rabold treten kürzer

Eichner dürfte aber anderes im Sinn haben als diese statistische Marke. Mit dem fünften Dreier im zehnten Spiel würde sich der Achte des Klassements in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und den Vorsprung auf die Gefahrenzone weiter vergrößern. Dafür fordert der KSC-Coach weiterhin konzentrierte Trainingsarbeit. Bei den beiden Einheiten am Dienstag fehlte David Pisot krankheitsbedingt, am Nachmittag setzten zudem Marco Djuricin und Jannis Jannis Rabold aus.

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