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Jahresauftakt unter Flutlicht

KSC reist zum Start mit Personalsorgen nach Darmstadt

Die erste Standortbestimmung nach der Winterpause führt den KSC gleich einmal zu einem der Topteams der zweiten Fußball-Bundesliga. Am Samstagabend dürfen sich die Badener mit dem Tabellenzweiten SV Darmstadt 98 messen.

KSC-Trainer Christian Eichner muss die richtige Startformation für das Jahres-Auftaktspiel gegen Darmstadt finden. Foto: GES/Helge Prang

Unter Flutlicht, aber nur vor minimaler Zuschauerkulisse startet der Karlsruher SC ins Pflichtspieljahr 2022. An diesem Samstag (20.30 Uhr) gastiert der badische Fußball-Zweitligist beim SV Darmstadt 98 und möchte dort Schwung für die kommenden Partien aufnehmen.

Personell startet das neue Jahr für den KSC weniger gut. Weiterhin muss das Team um Cheftrainer Christian Eichner einige Ausfälle verkraften. Neben dem gesperrten Tim Breithaupt (5. Gelbe Karte) stehen gegen den Tabellenzweiten am Samstagabend auch die verletzten Kyoung-Rok Choi (Faserriss in der Wade), Malik Batzmaz, Robin Bormuth (beide Sprunggelenk) sowie die Langzeitverletzten Paul Löhr und Sebastian Jung (beide Kreuzbandriss) zur Verfügung.

Leon Jensen, der im Trainingslager nach seinem Kreuzbandriss auf den Rasen zurückgekehrt war, zog sich eine Knorpelverletzung zu und steht damit ebenfalls weiterhin nicht zur Verfügung. Hinter Ersatztorwart Markus Kuster steht noch ein kleines Fragezeichen aufgrund einer Erkältung.

Fabio Kaufmann durfte aufgrund einer Quarantäne-Maßnahme nicht mit nach Spanien fliegen, trainiert aber seit der Rückkehr nach Karlsruhe wieder mit der Mannschaft. Und auch der finnische Abwehrspieler Daniel O’Shaughnessy darf endlich beim KSC mitmischen.

Fokus auf Darmstadt - Pokalspiel im Hinterkopf

Trotz der angespannten Personallage reist Christian Eichner mit seiner Mannschaft „frohen Mutes nach Darmstadt“, wie der Cheftrainer am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz erklärte. Dazu erklärte er, dass er den Nachwuchskräften, die in den Kader rücken dürfen, sein volles Vertrauen schenkt. „Mit Ausnahme der Ausfälle werden wir eine gute Mannschaft auf den Platz schicken“, so Eichner weiter. „Wir werden schauen, dass wir gut ins Jahr starten. Das ist unsere erste Aufgabe.“

Auch wenn der KSC das Hinspiel mit 3:0 auf dem Papier deutlich für sich entscheiden konnte, war das Geschehen auf dem Platz lange Zeit offen. „Das ist auch unser Ziel für morgen“, so Eichner vor der Partie des 19. Spieltags.

Am Dienstag (18.30 Uhr) wartet dann auch schon das Pokal-Achtelfinale bei Drittligist 1860 München.

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