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Thema Klassenverbleib ist abgehakt

KSC setzt sich nach Sieg in Darmstadt neues Saisonziel

Nach dem Sieg in Darmstadt hat KSC-Trainer Eichner das Thema Klassenverbleib ad acta gelegt. Mit dem Aufstiegsrennen will er sich noch nicht befassen. Ein neues Saisonziel gibt es aber bereits.

Klassenverbleib kein Thema mehr: Trainer Christian Eichner hat sich mit dem Karlsruher SC mehr vorgenommen, als nur die Ligazugehörigkeit zu sichern. Foto: Markus Gilliar/GES

Vom Blick nach unten hat man sich beim Karlsruher SC nach dem knappen 1:0-Erfolg am Freitagabend beim SV Darmstadt 98 offiziell verabschiedet. Wer denn wollte, durfte am Samstagmittag tabellarisch nach oben blicken. Drei Teams aus dem bis dato punktgleichen Spitzen-Quartett waren gefordert.

Dabei ließ nur die Spvgg Greuther Fürth Federn, die nach dem 2:2 bei Hannover 96 mit nunmehr 43 Punkten auf Rang drei steht. Der VfL Bochum (45) und Holstein Kiel (45) gewannen ihre Partien, zu dem Duo kann der Hamburger SV (42) am Montag noch aufschließen. Der KSC hat aktuell 39 Zähler auf dem Konto.

Mit dem Aufstiegsrennen will man sich im Wildpark weiterhin nicht befassen. Das Thema Klassenverbleib, das zuletzt ohnehin nur noch ein theoretisches gewesen war, ist seit Freitagabend allerdings offiziell durch. Dafür hat man ein neues Ziel ausgerufen. Eines, das über die nur noch einen Zähler entfernte 40-Punkte-Marke hinausgeht.

Wir wollen natürlich, solange es geht, unsere Position da oben festigen.
KSC-Trainer Christian Eichner

„Wir haben die Köpfe zusammengesteckt und sind relativ schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass wir uns die 50 als Ziel setzen“, ließ Trainer Christian Eichner am Samstagvormittag wissen und fügte erklärend hinzu: „Ich kann nicht über Wochen vom Klassenerhalt reden und jetzt sagen, dass wir aufs Ganze gehen. Das würde an der Realität und an unserer eigenen Einschätzung vorbeigehen.“

Forscher als zuletzt klang es aber schon, was der KSC-Coach mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf formulierte. „Wir wollen natürlich, solange es geht, unsere Position da oben festigen“, sagte Eichner und stellte heraus, dass es wichtig sei, sich nach Erreichen des „Hauptziels“ einer neuen Herausforderung zu stellen.

Choi mit Innenbandverletzung im rechten Sprunggelenk

Am Tag zuvor hatten die Karlsruher zum fünften Mal in Folge einen Dreier in der Fremde eingefahren. Mann des Abends war am Darmstädter Böllenfalltor Kyoung-Rok Choi, der nach 52 Minuten einen schönen Spielzug zum Siegtreffer abschloss.

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20 Minuten später musste der Südkoreaner allerdings verletzt ausgewechselt werden. Das Innenband in Chois rechtem Sprunggelenk sei in Mitleidenschaft gezogen worden, erklärte KSC-Mannschaftsarzt Marcus Schweizer am Samstag. Eingehendere Untersuchungen zu Wochenbeginn sollen eine genaue Diagnose ermöglichen und Aufschluss darüber geben, wie lange Choi pausieren muss und ob er am Samstag (13 Uhr) gegen seinen Ex-Club FC St. Pauli wieder mitwirken kann.

Bormuth steht hinter neuem 50-Punkte-Ziel

Dann will der KSC zumindest schon einmal die 40-Punkte-Grenze überschreiten. Dass man nun eine neue Marke ins Visier nimmt, damit können sich offenbar auch die Spieler anfreunden. „Damit können wir uns alle identifizieren, da steht die ganze Mannschaft dahinter“, versicherte Robin Bormuth. „Elf Spiele, elf Punkte – das ist ein realistisches Ziel. Und wenn wir uns die 50 erarbeitet haben, dann können wir weitergucken.“

Der KSC-Innenverteidiger erklärte zudem, dass er und seine Kollegen ziemlich gelassen ins letzte Saisondrittel gehen könnten. „Das ist ja das Schöne, dass wir keinen Druck haben. Alles kann, nichts muss. Wir können befreit aufspielen“, sagte der 25-Jährige.

Bevor der FC St. Pauli, der zuletzt viermal in Folge gewonnen hatte, am Samstag im Wildpark aufschlägt, bestreitet er am Montag (20.30 Uhr) am Millerntor das Stadt-Duell gegen den HSV.

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