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Vertrag bis 2022?

KSC-Sportchef Kreuzer sitzt für Müller weiter fest im Sattel

An der Arbeit des Sportgeschäftsführers Oliver Kreuzer scheiden sich im Umfeld des Karlsruher SC die Geister. Nach Lage der Dinge könnte der 54-Jährige demnächst ein neues Vertragsangebot des Zweitligisten erhalten.

Gespräche nach dem Urlaub: Die Personalie Oliver Kreuzer wird beim Karlsruher SC zeitnah zum Thema. Foto: Markus Gilliar/GES

Martin Müller sind die Stimmen in der Stadt bekannt, die nach vier Niederlagen ohne einen einzigen Torerfolg schon wieder alles und jeden beim Karlsruher SC verteufeln. „Da gibt es auch die Schlaumeier, die vor drei Monaten unseren Trainer bejubelten und nun danach fragen, ob er der Richtige ist“, berichtet der Vizepräsident des Fußball-Zweitligisten. Der Unternehmer, der mit dem „Bündnis KSC“ Aktien im Wert von sechs Millionen Euro zeichnete, bleibt dabei: „Ich beteilige mich an keiner Hexenjagd.“

Das gelte auch bei der Beurteilung der Personalie des Sportgeschäftsführers Oliver Kreuzer. Müller befürwortet im fünfköpfigen Beirat der KSC Management GmbH die Verlängerung des Vertrags mit dem 54 Jahre alten Manager. Diese Absicht bejaht er ganz offen.

„Wir hatten das Thema zwar noch nicht auf der Agenda, aber ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Ein Mitarbeiter kann nur so gut arbeiten wie die Rahmenbedingungen dafür sind. Ich finde, dass der aktuelle Kader unter den gegebenen Bedingungen sehr gut zusammengestellt wurde“, erklärte Müller auf Nachfrage der Badischen Neuesten Nachrichten. Der Lizenzspieleretat hängt auch von den Prämienausschüttungen ab und beträgt nach Auskunft des kaufmännischen Geschäftsführers Michael Becker „zwischen 8,5 und 9,5 Millionen Euro“. Damit rangiert der KSC in der Zweiten Liga am unteren Ende der Geldtabelle.

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