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Corona-Fälle

KSC stellt sich in Kita-Affäre von Meerbusch vor seinen Spieler

Philip Heise soll seine beiden Kinder trotz Corona-Infektion in die Kita geschickt haben. Diese musste wegen mehrerer Infektionen danach schließen. Der Karlsruher SC stellt sich vor seinen Abwehrspieler.

Vorwürfe aus Meerbusch: KSC-Verteidiger Philip Heise soll seine Kinder trotz Kenntnis seiner Corona-Infektion weiter in die Kita geschickt haben. Der KSC stellt sich vor den Profi. Foto: Markus Gilliar/GES

Die Rheinische Post (RP) war mit der Schlagzeile am Samstag als erste auf dem Markt: „Profifußballer schickt seine Kinder in die Kita – obwohl er selbst Corona hat“. In der Kita „Glückskinder“ in Meerbusch bei Düsseldorf seien in der Folge drei Kinder und zwei Erzieherinnen mit dem Virus infiziert worden, hieß es.

Laut RP habe der namentlich nicht genannte Berufsfußballer beide Kinder in die Einrichtung geschickt, obwohl auch diese bereits Symptome zeigten. Der medial beachtete Fall heizte nun wieder Debatten an, wie es um das Verantwortungsgefühl in der privilegierten Branche Profifußball bestellt ist. Die RP zitierte Jürgen Eimer, den Vorsitzenden der Tagesstätte. „Das ist unverantwortlich.“

Der Karlsruher SC bestätigte am Montagabend durch seinen Hygienebeauftragten Marcus Schweizer die Information der Badischen Neuesten Nachrichten, wonach es sich bei dem bezichtigten Vater aus dem Profifußball um Philip Heise handelt. Den Vorwurf aus Meerbusch kann Schweizer überhaupt nicht nachvollziehen: „Der ist Quatsch. Philip hat sich durch die Aussage des Vereins, dass noch nichts passiert ist, sicher gefühlt und ist deshalb den Schritt nicht früher gegangen, in Meerbusch Meldung zu machen“, sagte Schweizer den BNN am Montag.

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