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Nach Platzverweis gegen Aue

Torhüter Marius Gersbeck fehlt dem KSC lediglich ein Spiel

Trotz der Roten Karte war KSC-Torhüter Marius Gersbeck am Samstag mit Applaus von den Fans verabschiedet worden. Nun steht fest: Die Karlsruher Anhänger werden den KSC-Stammkeeper bereits im nächsten Heimspiel wieder zu Gesicht bekommen.

Quittung für riskanten Ausflug: Marius Gersbeck bekommt im Spiel des KSC gegen Erzgebirge Aue von Schiedsrichter Florian Badstübner die Rote Karte gezeigt. Foto: Markus Gilliar/GES

Marius Gersbeck kommt sein riskanter Ausflug in der Schlussphase des Zweitliga-Spiels gegen Erzgebirge Aue nicht allzu teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem Torhüter des Karlsruher SC am Montag wegen unsportlichen Verhaltens lediglich ein Spiel Sperre aufgebrummt.

Der 26-Jährige fehlt dem KSC damit nur in der Auswärtspartie am kommenden Samstag, 23. Oktober, 13.30 Uhr, bei Fortuna Düsseldorf, in der ihn der Österreicher Markus Kuster vertreten wird. Im Heimspiel gegen den SC Paderborn am 31. Oktober darf Gersbeck dann wieder mitwirken.

Gersbeck im Pokal gegen Leverkusen ohnehin spielberechtigt

Für das Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal beim Bundesligisten Bayer Leverkusen am Mittwoch in einer Woche wäre der Karlsruher Stammkeeper ohnehin spielberechtigt gewesen, weil es sich um einen anderen Wettbewerb handelt.

Gersbeck war am vergangenen Samstag gegen Aue (2:1) in der 80. Minute aus seinem Tor geeilt, hatte den Ball verfehlt und Gästespieler Omar Sijaric zu Fall gebracht, was Schiedsrichter Florian Badstübner als Notbremse wertete. Die Entscheidung hatte auch nach der Überprüfung durch den Kölner Videokeller noch Bestand.

Den anschließenden Freistoß von Anthony Barylla musste Vertreter Kuster zum 1:2-Anschlusstor passieren lassen. Am Ende gingen dennoch die Karlsruher als Sieger vom Platz.

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