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Vor dem Duell

KSC-Trainer Eichner traut dem HSV den Aufstieg noch zu und rechnet mit dessen „All In“

Torwart Markus Kuster wird am Samstagabend das Auswärtsspiel beim Hamburger SV für den Karlsruher SC bestreiten. Andere Personalien sind noch unklar. Cheftrainer Eichner über das bevorstehende Ligaspiel.

Vor drittem Saisoneinsatz: Markus Kuster wird den operierten Marius Gersbeck im Tor des Karlsruher SC vertreten.
Markus Kuster wird den operierten Marius Gersbeck im Tor des Karlsruher SC vertreten. Foto: Marvin Ibo Güngör/GES

Der Karlsruher SC muss am Samstag (20.30 Uhr/Sport1 und Sky) in seinem Zweitliga-Gastspiel beim Hamburger SV mit hoher Wahrscheinlichkeit den Rechtsverteidiger Marco Thiede ersetzen. Der 29-Jährige hatte sich am Mittwoch im Training des Tabellenneunten erneut am linken Sprunggelenk verletzt. Sollte er ausfallen, dürfte Ricardo van Rhijn von Beginn an spielen.

Cheftrainer Christian Eichner legte sich bei der Pressekonferenz der Badener vor dem Auftritt beim Tabellensechsten bei zwei anderen Personalien dagegen schon verbindlich fest. So werde Markus Kuster den am Donnerstag an der linken Hand operierten Marius Gersbeck im Tor vertreten. Zudem kündigte er an, dass Kilian Jakob statt des gesperrten Philip Heise den linken Part in der Viererkette übernehmen wird.

Eichner betonte, den vor dem 30. Spieltag schon sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz liegenden HSV im Aufstiegsrennen noch nicht abgeschrieben zu haben. „Ich weiß nicht, was dagegen sprechen soll, dass da oben, wo es insgesamt so eng ist, für den HSV noch alles möglich ist. Deswegen erwarte ich einen HSV, der All-In gehen wird.“

Eichner: Pokalspiel und Ligaspiel gegen HSV nicht vergleichbar

Als Revanche für die dramatische Niederlage im DFB-Pokal-Viertelfinale vor sechs Wochen begreife Eichner die Neuauflage im Hamburger Volksparkstadion nicht. „Das ist ein anderer Wettbewerb. Da ist eine andere Psychologie und sind andere Erwartungshaltungen mit ihm Spiel.“

„Die Pokalniederlage war damals die mit Abstand bitterste in meinem Leben - als Trainer wie auch als Spieler. Gleichzeitig verbinde ich den größten Stolz auf meine Mannschaft mit diesem Spiel. Es hat danach aber keinen Knacks gegeben, was hätte passieren können. Wir punkten ordentlich. Die Jungs und wir alle haben uns der Nummer wieder rausgeholt“, so Eichner weiter.

Für den Samstag hoffe er, dass „meine Jungs mit dem gleichen maximalen Mut ins Volksparkstadion kommen werden.“

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