Skip to main content

Im Trainingslager zur Probe

Der KSC im Salzburger Land: Wer ist dieser Hamrol?

Matthias Hamrol stellt sich vor. Im Trainingslager des Karlsruher SC möchte er beweisen, dass er das Torwartteam verstärken und ein loyaler Vertreter von Marius Gersbeck beziehungsweise Markus Kuster sein könnte. Die BNN haben mit ihm in Österreich gesprochen.

Der Torwart Matthias Hamrol bewirbt sich im Trainingslager des KSC um den letzten Platz im Kader des Zweitligisten. Foto: Helge Prang/GES

Knappe acht Tage hat Matthias Hamrol, um auf den Plätzen des USC Neukirchen das Trainerteam des Karlsruher SC davon zu überzeugen, der Richtige zu sein. Zeit, um zu bestätigen, dass er sportlich wie menschlich ins Torwartteam passen könnte.

Nach Lage der Dinge geht es um die Position als Nummer drei im Kader, die wegen des Langzeitausfalls von Paul Löhr neu zu besetzen ist. Gleichzeitig wäre der KSC aufgestellt, sollte Kuster noch mit einem Veränderungswunsch an den Verein herantreten. „Da gibt es bislang keine Anzeichen“, sagte Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer am Sonntag.

„Vor einer Woche habe ich einen Anruf von meinen Beratern bekommen, dass sich hier ein Torwart verletzt hat und dass der Verein angefragt hat, ob ich mir ein Probetraining vorstellen könnte. Die Möglichkeit habe ich gerne ergriffen“, erklärte der 1,96 Meter große Troisdorfer nach der ersten Einheit des badischen Fußball-Zweitligisten im Salzburger Land.

Ich bin jemand, der sich gut einfügen kann.
Matthias Hamrol

Im Gespräch mit den Badischen Neuesten Nachrichten versicherte der 27 Jahre alte Deutsch-Pole im Trainingslager: „Ich kenne meine Rolle und habe mit ihr auch kein Problem. Das ist nicht so wie letztes Jahr in Wehen Wiesbaden, wo das ein bisschen anders kommuniziert wurde. Ich bin jemand, der sich gut einfügen kann.“

Die Spur des KSC hatte über die „Netzwerke“ von Torwarttrainer Markus Miller zu Hamrol geführt. Beiden gemein ist eine Verbindung zum VfL Wolfsburg, bei dem sie zu unterschiedlichen Zeiten beschäftigt waren.

Hamrol möchte beim KSC ein „Reset“

Bis zum ersten Treffen am Samstag kannte Hamrol keinen der KSC-Profis persönlich. „Ich war in den letzten Jahren eher in Polen und Holland unterwegs“, erklärt er. Als Junior bei Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig ausgebildet, blickt der Keeper bereits auf sieben Karrierestationen als Profi zurück.

Im Sommer 2017 aus der U23 des 1. FC Köln zum Erstligisten Korona Kielce gewechselt, kam er in der polnischen Ekstraklasa in den beiden Folgejahren auf insgesamt 31 Einsätze. 2019 zog es ihn in die Niederlande zum FC Emmen, wo er ein freudloses Jahr verlebte. „Wegen Adduktorenproblemen bin ich die ganze Saison ausgefallen. Die letzten beiden Jahre waren für mich eine schwere Zeit“, gibt Hamrol zu.

Nun möchte er ein „Reset“. Den könnte er sich als loyaler Vertreter von Marius Gersbeck und Markus Kuster vorstellen.

nach oben Zurück zum Seitenanfang