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Heises Vertreter

KSC-Verteidiger Wimmer im Pech: Den Ausgleich auf dem Fuß – aber auf dem falschen

Kevin Wimmer rückte gegen den VfL Osnabrück für den an Covid-19 erkrankten Philip Heise in die Mannschaft. Der Verteidiger hatte noch den Ausgleich auf dem Fuß – aber zum Leidwesen der späteren Verlierer auf dem falschen.

Kevin Wimmer hatte im Spiel gegen den VfL Osnabrück den Ausgleich noch auf dem Fuß. Foto: Markus Gilliar/GES

Nur Kevin Wimmer hatte in der Schlussviertelstunde des Duells mit dem VfL Osnabrück den Ausgleich noch auf dem Fuß. Allerdings auf dem falschen, auf seinem schwachen rechten nämlich.

Das kam so: Xavier Amaechi hatte in jener 76. Spielminute den Ball vom rechten Strafraumeck mit links in Richtung des hinteren Torpfostens gechippt, wo Philipp Hofmann und Dominik Kother lauerten. Osnabrücks Torwart Philipp Kühn stieg vor den Karlsruher Angreifern hoch und klatschte den Ball mit seiner rechten Hand direkt hinter das Fünfereck, wo der KSC-Verteidiger Wimmer abnahm.

Kurz hatte der Verteidiger den Gedanken, den Ball mit einem Kontakt umzulegen. „Ich dachte, dann ist aber die Zeit vorbei, dann ist der Gegenspieler da. So war der Ball etwas nahe am Standbein, und ich habe ihn nicht so erwischt, wie ich mir das vorstellte“, beschrieb Wimmer die Szene, die ihr Ende in einem kläglichen Kick Wimmers ans Außennetz fand.

Kevin Wimmer wird Heise für den KSC auch in Düsseldorf vertreten

Der im Winter von Stoke City ausgeliehene Wimmer, eigentlich ein Mann fürs Zentrum, bemühte sich auffallend oft, mit langen Schlägen Hofmann in Szene zu setzen. Der Karlsruher Zielspieler war aber meist von Timo Beermann, der von Lukas Gugganig und Maurice Trapp unterstützt wurde, gut zugedeckt.

„So viele Chancen haben wir uns nicht herausgespielt. Deshalb hoffen wir, dass es nächste Woche wieder anders aussieht“, sagte Wimmer, der den an Covid-19 erkrankten Philip Heise auch am Samstag in Düsseldorf vertreten wird. Auf dem Weg zur 0:1-Niederlage hätten auch mentale Faktoren gewirkt.

„Man hat gemerkt, dass Osnabrück von der ersten Minute mehr da war als wir. Warum dass dann erst nach dem Gegentor bei uns gefühlt so ist, dass bei jedem die Alarmglocken angehen, ist schwer zu sagen“, erklärte der Österreicher nach seinem vierten Einsatz für den KSC.

Die im Zuge der Corona-Fälle von Heise und Alexander Groiß chaotisch verlaufene Vorbereitung und der Umstand, dass erst nach Schnelltests am Spieltag feststand, dass gespielt werden würde, lässt auch Wimmer nicht gelten. „Es wäre zu einfach, das als Ausrede zu benutzen“, fand der 28-Jährige.

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