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„Heute kann man darüber reden“ (33)

Marco Engelhardt beim KSC unter „Quatschern“ und „Möchtegernen“

Marco Engelhardt polarisierte beim Karlsruher SC. „Engel“ hat nichts ausgelassen. Nationalspieler war er, Pokalsieger auch und am Ende eine Reizfigur der Fans in Karlsruhe.
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An der Tür zur verrauchten „Spielhölle“ klopfte der Zimmerservice. Stefan Kuntz hatte ihn übernommen. Der KSC-Trainer trug ein Tablett. Darauf standen die von den Haudegen Torsten Kracht, Bernhard Trares und Thijs Waterink an der Trierer Hotelbar georderten Biere. Kuntz stellte die Getränke auf dem Tisch mit den Spielkarten ab, verschwand wortlos und ließ die Zockerrunde verdutzt zurück.

Nur den Jüngsten, Marco Engelhardt, plagte schlechtes Gewissen. Es war der 22. August 2002, der Vorabend des Zweitligatreffens des Karlsruher SC mit Eintracht Trier. Die neue Runde war mit einem 0:1 gegen den 1. FC Köln und einem 0:0 gegen Wacker Burghausen nicht gut angelaufen.

„Ärgerlich für mich war, dass ich eigentlich weder Bier trank noch rauchte. Jedenfalls nie vor den älteren Spielern. Ich schlief unruhig. Am Spieltag tauchte ich nicht in der Aufstellung auf“, erzählt Engelhardt.

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