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„Es gibt keinen unterschriebenen Vertrag“

Nach Medienberichten: Sportchef Kreuzer dementiert KSC-Transfer

Zalazar, Kyereh, Marmoush und Burgstaller sind die Spieler, auf die man beim Karlsruher SC am Samstag im Heimspiel gegen den FC St. Pauli besonders achten muss. Warum, das hat deren starkes Offensivspiel im Stadtduell mit dem HSV eindrucksvoll gezeigt.

Noch nichts fix: Das sagt KSC-Sportchef Oliver Kreuzer zu Meldungen, wonach der Mittelfeldspieler Leon Jensen bereits für die kommende Saison von ihm verpflichtet worden sei. Foto: Markus Gilliar/GES

Christian Eichner hat den Fernsehabend am Montag mit einer Erkenntnis beendet, die nach den Resultaten der letzten Wochen keine neue war: „Da kommt eine richtig schöne Herausforderung auf meine Mannschaft zu“, urteilte der Trainer des Karlsruher SC über den FC St. Pauli, der im Hamburger Stadtduell den HSV mit 1:0 bezwungen hatte.

Die Kiez-Kicker verlängerten ihre Serie in der Zweiten Fußball-Liga um den fünften Sieg in Reihe und schoben sich auf den elften Tabellenplatz vor. Am Samstag (13 Uhr) wird sich das Team von Trainer Timo Schultz im Wildparkstadion nach dem nächsten Dreier strecken. „Das ist zweifellos die Mannschaft der Stunde in der Liga“, sagte Eichner.

„Ein interessanter Spieler“

Unterdessen hat KSC-Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer einen Medienbericht dementiert, wonach mit dem zentralen Mittelfeldspieler Leon Jensen vom Drittligisten FSV Zwickau der erste Neuzugang der Karlsruher für die kommende Saison „in trockenen Tüchern“ sei. „Das ist falsch. Es ist ein interessanter Spieler, mehr ist da nicht dran. Es gibt keinen unterschriebenen Vertrag“, sagte Kreuzer auf Nachfrage.

Der gebürtige Mannheimer Jensen, 23 Jahre alt, ehemals im Kader der U23 von Werder Bremen, war im vergangenen Sommer vom luxemburgischen Erstligisten F91 Düdelingen zu den Sachsen gewechselt, bei denen sein Vertrag Ende Juni ausläuft.

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Fragezeichen hinter Choi bleibt

Die Konzentration gilt bei den Karlsruhern sowieso alleine der kommenden Aufgabe: Hatte St. Pauli im November bei der 0:3-Niederlage „noch viel mehr versucht, Fußball zu spielen, so bringen sie den Ball jetzt viel schneller in die Gefahrenzone ihrer Gegner. Darauf werden wir uns einstellen“, kündigte Eichner an.

Ob der frühere St. Paulianer Kyoung-Rok Choi noch rechtzeitig für das Duell mit seinem Ex-Club fit wird, ist wegen einer beim 1:0 gegen Darmstadt erlittenen Sprunggelenk-Verletzung nach wie vor nicht abzusehen. Für Donnerstag rechnet Eichner mit dem Südkoreaner auf dem Trainingsplatz, danach könne man mehr sagen.

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