Skip to main content

Stürmer fehlt auch am Samstag in Würzburg

Quarantäne nach Heimaturlaub: KSC nimmt ohne Guèye das Training wieder auf

Die Tage zwischen den Jahren verbringen die KSC-Profis diesmal nicht auf dem Sofa oder im Urlaub, sondern auf dem Trainingsplatz. Seit Montag sind Philipp Hofmann und Co zurück auf dem Platz. Einer fehlte jedoch – und das mit Ansage.

Zurück auf dem Platz: Die Profis des Karlsruher SC nahmen am Montag nach einer kurzen Weihnachtspause das Training wieder auf. Foto: Helge Prang/GES

Am Montagvormittag um Viertel vor elf hatte der Alltag die Fußballprofis des Karlsruher SC wieder eingeholt. Assistenztrainer Zlatan Bajramovic und Kapitän Jérôme Gondorf waren im Wildpark als Erste vom Kabinentrakt in Richtung Platz vier gepilgert, Gondorfs Kollegen zogen kurz darauf nach.

Die Kicker des Zweitliga-14. erwartete in den folgenden 60 Minuten ein intensives Aufwärmprogramm, einige Technikübungen und schließlich eine Spielform über den halben Platz. Das System wieder hochfahren, hatte Cheftrainer Christian Eichner als Devise ausgegeben. In den kommenden Tagen plant dieser dann „ein leichtes Update“ in verschiedenen Bereichen.

Lediglich eine Woche war vergangen, seit der KSC sich mit einem 1:2 gegen den Hamburger SV in die diesmal nur wenige Tage währende Weihnachtspause verabschiedet hatte. Bereits am Sonntag hatten die KSC-Profis die nächsten Corona-Tests über sich ergehen lassen müssen, am kommenden Samstag (13 Uhr) kämpfen sie dann beim Schlusslicht Würzburger Kickers um die nächsten Zweitliga-Punkte. Fehlen wird dann Babacar Guèye.

Guèyes Urlaub in der Heimat war mit Verein abgestimmt

Der Backup für Torjäger Philipp Hofmann verpasste nicht nur die Einheit am Montag, sondern wird auch in den kommenden Tagen nicht mit dem Team trainieren – und das mit Ansage. Der Senegalese, der an Silvester seinen 26. Geburtstag feiert, hatte die Weihnachtstage bei seiner Familie in der Heimat verbracht und muss deshalb mindestens fünf Tage in Quarantäne zubringen. Zwei negative Corona-Tests vorausgesetzt, dürfte Guèye nach dem Würzburg-Spiel wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren. Bis dahin soll er sich in den eigenen vier Wänden fit halten.

Mit dem Verein, erklärte Eichner, sei dieses Vorgehen so abgestimmt gewesen, um Guèye ein Wiedersehen mit seiner Frau und seiner Familie zu ermöglichen. Gegen den HSV war der 25-Jährige, der in der Sommervorbereitung bereits einen Tag verspätet zur Mannschaft gestoßen war, im Angriff nur dritte Wahl gewesen. Neben dem gesetzten Hofmann hatte Youngster Malik Batmaz von Beginn an gestürmt.

Choi zurück auf dem Platz, Djuricin und Jung nähern sich Teamtraining an

Auf dem Platz stand am Montag dagegen Kyoung-Rok Choi. Der Südkoreaner hatte den Dreierpack vor Weihnachten, den der KSC punktlos beendet hatte, wegen muskulärer Probleme verpasst. Für das Würzburg-Spiel könnte er nun Eichner zufolge wieder eine Option sein. Marco Djuricin, der am Montag eine Laufrunde drehte, und Sebastian Jung, der zeitgleich mit Athletikcoach Florian Böckler auf dem Platz individuell arbeitete, sind dagegen noch nicht ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Umbauen wird Eichner seine Startelf am Samstag mindestens auf einer Position. Linksverteidiger Philip Heise fehlt aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre, als Ersatz steht der Luxemburger Dirk Carlson bereit. Ob er gegen die erst mit vier Punkten ausgestatteten Würzburger erneut zwei Stürmer ins Rennen schicken wird, ließ Eichner noch offen.

Torjäger Hofmann ist schon wieder tatendurstig

Hofmann wird in jedem Fall versuchen sein Torekonto, das zuletzt gegen die Hamburger auf sieben Treffer angewachsen war, weiter aufzustocken. Der 27-Jährige, der die Weihnachtstage mit seiner Frau und seinen Eltern in seiner Heimat Winterberg verbracht hatte, zeigte sich am Montag bereits wieder tatendurstig. „Ich bin froh, dass es wieder weitergeht. Man kann ja auch sonst nicht viel machen“, sagte Hofmann, der aus seiner Zeit in England weiß, wie es sich anfühlt, die letzten Tage des Jahres auf dem Platz zu verbringen.

Und nach den drei Niederlagen zuletzt sei es ohnehin gut, möglichst schnell wieder um Punkte kämpfen zu dürfen. „Es war nicht schön, so in die kleine Pause zu gehen. Aber wir können aus diesen Spielen so viel mitnehmen. Wir müssen einfach wieder besser verteidigen, sonst sehe ich uns auf dem richtigen Weg“, erklärte Hofmann weiter, ehe er in der Kabine verschwand.

Normalerweise wünscht man sich ein gutes neues Jahr und der eine oder andere ist nach dem Urlaub ein bisschen braun im Gesicht.
KSC-Cheftrainer Christian Eichner

Mit einem klassischen Vorbereitungsauftakt hatte die Einheit vom Montag, die Präsident Holger Siegmund-Schultze am Spielfeldrand mitverfolgte, nicht viel zu tun. Das sah auch Eichner so. „Normalerweise wünscht man sich ein gutes neues Jahr und der eine oder andere ist nach dem Urlaub ein bisschen braun im Gesicht“, erinnerte sich dieser an den sonst üblichen Aufgalopp.

KSC
nach oben Zurück zum Seitenanfang