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KSC-Verantwortliche nicht vollends zufrieden

Teils heftige Reaktionen im Netz: So reagieren KSC-Fans auf die 2G-Umstellung im Wildparkstadion

Ab dem kommenden Heimspiel dürfen nur noch geimpfte oder genesene KSC-Fans ins Stadion. Im Netz gehen die Meinungen darüber auseinander. Selbst die KSC-Verantwortlichen sind mit der Lösung nicht vollends zufrieden.

Volles Haus mit 2G: Beim nächsten Heimspiel gegen Paderborn am 31. Oktober darf der KSC die volle Stadionkapazität von 20.000 ausschöpfen, da er dann nur noch geimpfte und genesene Zuschauer einlässt. Foto: Helge Prang/GES

Für die einen ist die Entscheidung „richtig und wichtig“, für die anderen ist sie „diskriminierend“ oder zumindest „fragwürdig“. Der Beschluss des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, zu seinen Heimspielen künftig nur noch Geimpfte oder Genesene zuzulassen, hat teils heftige Reaktionen hervorgerufen.

Während sich die einen über die daraus resultierende Aufhebung der Maskenpflicht und der Möglichkeit der Vollauslastung freuen, ist im Netz unter anderem von „Spaltung“ und „Ausgrenzung“ die Rede.

KSC-Präsident Holger Siegmund-Schultze und Finanzchef Michael Becker räumten bei der Mitgliederversammlung des KSC e.V. am Dienstagabend ein, dass man eine 3G-Plus-Regelung wie in Bayern, bei der auch Personen mit negativem PCR-Test zugelassen sind, präferiert hätte.

KSC-Verantwortliche zur neuen 2G-Regelung

KSC-Finanzchef Michael Becker bei der Mitgliederversammlung: „Mit dieser getroffenen Entscheidung und Lösung sind wir natürlich nicht vollkommen zufrieden, weil wir am liebsten alle reinlassen würden. Aber es ist eben so, dass wir gewisse Verordnungen in Baden-Württemberg haben. Da würden wir uns wünschen, dass die um einiges einheitlicher sind – auch in Fußball-Deutschland – oder Regelungen, die praktikabler sind wie zum Beispiel in Bayern, wo es die 3G-Plus-Regel gibt. Da können auch PCR-Getestete rein und ich kann trotzdem voll auslasten und habe keine Maskenpflicht. Das ist auf Basis der aktuellen Verordnungslage alles nicht möglich.“

KSC-Präsident Holger Siegmund-Schultze bei der Mitgliederversammlung: „Die Ratio, die wir natürlich unter anderem hatten bei Abwägung 2G oder 3G, ist die, dass wir ab dem Spieltag, an dem wir 2G einführen, gegenüber der heutigen Situation mit 12.500 Zuschauern einen höheren Zuschauerschnitt erreichen wollen. Dann war das die richtige Entscheidung. Man muss ehrlicherweise sagen: Wenn wir das nicht erreichen, dann war die Entscheidung vielleicht nicht so glücklich. Daran müssen wir uns auch messen lassen.“

Reaktionen auf die Umstellung auf 2G im Wildpark in den Sozialen Medien

Aus kommerzieller Sicht verständlich, für ein Drittel der Fans jedoch nicht nachvollziehbar.
Instagram-Nutzer

Wird zu Stress mit den Fans führen, aber der Weg ist korrekt!
Instagram-Nutzer

Bei der Besuchermenge kann das sowieso niemals kontrolliert werden.
Facebook-Nutzer

Ich denke, man sieht es bei den Verantwortlichen wirtschaftlich (und weniger politisch). 20.000 bringen halt einfach mehr Kohle als 10.000 und die brauchen wir bekanntlich sehr dringend.
Facebook-Nutzer

Eindeutig die falsche Methode, die Menschen zum Impfen zu bekommen.
Instagram-Nutzer

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