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Nach Gerichtsurteilen

Vermarkter Sportfive möchte in Sachen KSC vor Jahresende Klarheit

Der Karlsruher SC steht vor der Wahl: Zurück zur Fremdvermarktung? Ein Vergleich mit Sportfive, der die etablierte Eigenvermarktung aufrecht erhält? Oder eine Mischform? Nach zwei Gerichtsurteilen liegt der Ball beim Fußball-Zweitligisten und Sportfive verweist zwischenzeitlich auf den Zeitfaktor.

Auf Lösungssuche: Der KSC mit seinem Präsidenten Holger Siegmund-Schultze muss mit dem Hamburger Vermarkter Sportfive als bestätigten Vertragspartner eine Einigung finden. Foto: Markus Gilliar/GES

Bislang ohne Ergebnis suchen der Karlsruher SC und der Sportrechtevermarkter Sportfive (Hamburg) nach einer einvernehmlichen Lösung, wie sie mit ihrer fortbestehenden Vertragspartnerschaft umgehen werden. Das Oberlandgericht (OLG) in Karlsruhe hatte am 14. Oktober das Urteil des Landgerichts Karlsruhe aus dem November 2019 bestätigt und zwei vom Fußball-Zweitligisten ausgesprochene Kündigungen für unwirksam erklärt.

Michael Becker bestätigte den Badischen Neuesten Nachrichten nun, dass der KSC derzeit ohne Anwälte und auf Arbeitsebene mit Sportfive, vormals Lagardère, über Einigungsmöglichkeiten verhandelt. „Wir streben eine einvernehmliche Lösung an“, bestätigte der Geschäftsführer des KSC. Von einer nach dem OLG-Urteil nicht möglichen Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision zum Bundesgerichtshof habe der KSC e.V., der Vertragspartner von Sportfive ist, abgesehen.

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