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Richtig gut angekommen

Stabilisator Fröde macht nicht nur KSC-Trainer Schwartz Freude

Eine Wohnung in seiner neuen Wahlheimat hat er inzwischen gefunden, in den kommenden Tagen will Lukas Fröde diese dann noch ein wenig wohnlicher gestalten. „Dann kommen die letzten Möbel“, erzählt der Fußballprofi, den es berufsbedingt – zusammen mit Freundin und Hund – nach Karlsruhe verschlagen hat.

Schlüsselspieler vor der Abwehr: der vom MSV Duisburg nach Karlsruhe gewechselte Lukas Fröde. Foto: GES

Sportlich ist der neue Abräumer des KSC bereits angekommen, richtig gut sogar. Dass sein neuer Arbeitgeber mit sechs Punkten aus zwei Partien ganz oben in der Zweitliga-Tabelle steht, dazu hat Fröde beim 2:1 in Wiesbaden und beim 4:2 gegen Dresden einiges beigetragen.

Ein Mann mit „Qualität, Mentalität, Charakter"

„Er gibt uns noch mehr Stabilität“, sagt sein Coach Alois Schwartz , der im Training am Mittwoch auf Anton Fink (krank), Janis Hanek (Gerstenkorn) und Burak Camoglu (Oberschenkelverletzung) verzichten musste. Auch beim KSC-Cheftrainer kommt Fröde an. „Qualität, Mentalität, Charakter – er verkörpert das alles“, betont Schwartz. Dazu kommt ein gewisses Maß an Bodenständigkeit, denn übermütig wird der 24-Jährige angesichts des Traumstarts von ihm und seinem neuen Team nicht. „Ich freue mich, dass ich der Mannschaft schon helfen konnte“, sagt er bescheiden und mahnt: „Man sollte die zwei Siege nicht überbewerten.“

Fröde motivieren schwere Spiele

Der Defensivspezialist kennt auch die Schattenseiten des Kickergewerbes: Mit dem MSV Duisburg stieg er in der Vorsaison aus der Zweiten Liga ab. Zudem weiß Fröde, dass auf den KSC die richtig schweren Brocken noch warten. Etwa am Montag (18.30 Uhr) in der Auftaktpartie des DFB-Pokals gegen Hannover 96. „Ganz viele Bundesliga-Spieler“ und dementsprechend „viel Erfahrung und Qualität“ habe der Erstliga-Absteiger in seinen Reihen, sagt Fröde und fügt vorsichtig hinzu: „Wir wollen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen.“

Gut angekommen in der neuen Heimat

Dem Neuzugang dürfte bei diesem Unterfangen wieder eine Schlüsselrolle zukommen – als Abfangjäger vor der Viererkette, aber auch als Führungsspieler. „Vom Charakter, vom Typ her“ sei er eben einer, der „vorneweg gehen, der Verantwortung mittragen möchte“, sagt der 1,92-Meter-Hüne, der in Fulda geboren ist und einst in der Jugend von Werder Bremen zum Profi heranreifte.

Mit Traditionsvereinen kennt sich Fröde also aus.

Ein Privileg sei es, nun erneut für einen zu spielen, betont er: „Das hat eine unheimliche Kraft, einen unheimlichen Wert“, sagt Fröde und klingt dabei wie einer, der sich in seiner neuen sportlichen Heimat schon ziemlich gut auskennt.

KSC
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