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Vor Spiel gegen Ex-Club

Stiefler nutzt Chancen: Qualitäten des Allrounders sind beim KSC gefragt

Manuel Stiefler gilt als Allrounder. Beim Karlsruher SC agierte er mal im Zentrum, mal auf der rechten Außenbahn und zuletzt als Außenverteidiger. Im Spiel bei seinem Ex-Club SV Sandhausen hofft der 31-Jährige auf eine stabile Defensive - und auf ein Comeback als Torjäger.

Vielseitig einsetzbar: KSC-Profi Manuel Stiefler kann sich auf dem Platz mit unterschiedlichen Rollen anfreunden. Foto: GES

Manuel Stieflers Qualitäten sind im Wildpark in diesen turbulenten Tagen besonders gefragt. Der 31-Jährige gilt als Allrounder, hat in seiner Karriere im zentralen Mittelfeld offensivere und defensivere Parts übernommen, auf der rechten Außenbahn das Spiel nach vorne angekurbelt.

In den zurückliegenden Wochen hatte ihn der neue Cheftrainer des Karlsruher SC, Christian Eichner, als Rechtsverteidiger anstelle von Marco Thiede eingesetzt. Und am Sonntag beim 1:1 gegen den VfL Osnabrück musste Stiefler noch in der ersten Halbzeit für den am Kopf verletzten Dirk Carlson auf die linke Seite wechseln. „Es gab vorher schon mal drei, vier Spiele, in denen ich im Spiel switchen musste, das war keine neue Situation für mich“, sagt Stiefler.

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Am Sonntag wohl vorerst kein weiterer Abstecher auf links

Am Sonntag (13.30 Uhr), wenn der KSC beim SV Sandhausen den nächsten Anlauf für den Premieren-Dreier 2020 unternimmt, dürfte Stiefler – zumindest vorerst – nicht links auftauchen: Zwar fehlt Damian Roßbach ein letztes Mal Rot-gesperrt, doch Carlson mischte am Mittwoch im Training schon wieder munter mit und steht fürs Wochenende bereit. Im Gegensatz zu Osnabrücks Assan Ceesay, der nach seinem mit Rot geahndeten Foul an Carlson am Mittwoch für drei Spiele gesperrt wurde.

Wir haben absolut nichts zu verschenken

Für Stiefler wird die Begegnung am Sonntag eine besondere sein: Der Franke stand von 2013 bis 2018 in Sandhausen unter Vertrag und freut sich auf das Wiedersehen mit so manchem ehemaligen Weggefährten, allen voran mit Freund Denis Linsmayer. „Die Freundschaft wird auf dem Platz aber ruhen, wir haben absolut nichts zu verschenken“, betont Stiefler, der auf ein weiteres Déjà-vu spekuliert.

Beim 1:0 im Hinspiel Mitte September , als der Aufsteiger in der Liga letztmals ohne Gegentor blieb, trat Stiefler als Torschütze in Erscheinung – genau wie eine Woche später beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg, ein weiterer Ex-Club Stieflers. „Es wäre natürlich schön, wenn diese Serie weitergehen würde“, sagt dieser und denkt aber auch an den defensiven Auftrag, den der Tabellen-16. mit zum SVS nimmt: „Wir sollten versuchen, endlich mal wieder zu Null zu spielen.“

Der Start in die neue Woche bedeutet auch immer eine neue Chance

Hinweise, wie dies gelingen könnte, gab Eichner seinen Spielern am Mittwochvormittag beim ausführlichen Videostudium, um nach dem anschließenden Training, das der angeschlagene Marc Lorenz verpasste, nach vorne zu blicken. „Der Start in die neue Woche bedeutet auch immer eine neue Chance“, sagte Eichner und meinte damit auch die Chance, am Sonntag „einen Gegner mehr in unsere Nähe zu ziehen“. Sandhausen hat aktuell sechs Punkte mehr auf dem Konto als die Karlsruher.

Auch mit Papa-Rolle schnell angefreundet

Ankommen wird es dabei sehr wahrscheinlich auch wieder auf Stiefler, seit rund drei Monaten Vater eines kleinen Sohnes. Unheimlich viel Spaß mache das, bekannte der frisch gebackene Papa. Und der Schlafentzug? Halte sich in Grenzen. Auch mit dieser Rolle scheint sich Allrounder Stiefler also ziemlich schnell angefreundet zu haben.

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