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Serie „Lernziel Profifußball“ (2)

Training mit Tablet, Analyse via App: Digital-Offensive soll KSC-Talente auf Trab bringen

Wer Fußballprofi werden will, muss sich längst nicht nur auf dem Platz zurechtfinden, sondern auch in der digitalen Welt. Doch was bringen Spielanalysen via Smartphone und Technikeinheiten mit dem Tablet wirklich?

Digitaler Blick aufs Training: Julian Schwarz, Videoanalyst im KSC-Nachwuchsleistungszentrum, filmt eine Einheit der U17. Mindestens einmal wöchentlich steht inzwischen ein Mitarbeiter mit Kamera oder Tablet am Trainingsplatz. Foto: Markus Gilliar/GES

Über den Platz hallen Anfeuerungsrufe: „Weiter, weiter. Spiel ab. Gut so.“ Jungs in Trainingsleibchen und kurzen Hosen passen sich Bälle zu, auf der gegenüberliegende Seite fliegen Flanken durch den Strafraum, Schüsse knallen gegen den Fangzaun. Ein paar Meter weiter öffnet Julian Schwarz gerade den Reißverschluss seiner schwarzen, länglichen Tasche, klappt ein riesiges Stativ auf, schraubt einen langen Stab in die Höhe. Ein paar der Jungen schauen kurz zu ihm herüber, blicken hoch zur Kamera und wenden sich dann wieder ihrer Übung zu.

Vor einigen Monaten hätte die Montage des bis zu neun Meter hohen Kamera-Turms deutlich mehr Aufsehen erregt. Inzwischen ist es für die U17-Talente des Karlsruher SC genau wie für die meisten anderen Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) Alltag, nicht nur im Spiel, sondern auch beim Training gefilmt zu werden. Mindestens einmal pro Woche stehen Schwarz oder einer der fünf, für die Videoanalyse zuständigen Praktikanten mit dem Aufnahmegerät am Platz.

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