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„Heute kann man darüber reden“

Und vor dem Morgentraining wurde beim KSC geduscht

Das Wildparkstadion wandelt sich. Die Kult-Stätte erlebte eine bewegte Geschichte. Und ist voller Geschichten mit echten Typen. Frühere Größen des Karlsruher SC verraten, wie es wirklich war. Damals, als noch keiner darüber reden konnte. Der Zeitgeist der 70er, 80er, 90er und 00er kickt mit.

Bundesliga, wir kommen: Uwe Dittus jubelt mit Zeugwart Seppl Klimesch und Trainer Manfred Krafft (rechts) am 13. Juni 1980 über das 3:1 gegen Essen. Foto: Markus Gilliar/GES

In seinen Porsche hatte sich Uwe Dittus eine Webasto Standheizung einbauen lassen. Wenn der Flitzer aufheizte, hörte man’s vor dem Stadion von Weitem. „Tak Tak Tak“. Den konservativen Trainer Lothar Buchmann nervte das. „Dabei bläute er uns ein, nach dem Duschen nicht mit nassen Haaren wegzufahren“, erzählt Dittus amüsiert. Irgendwann habe er bewusst provoziert - als Antwort auf den „Quatsch, den man über mich erzählte“.

Im KSC-Universum der 1980er schien nur Dittus’ Image schneller als Dittus selbst: Verwöhnter Metzgersohn aus Birkenfeld. Talentiert, aber schludrig. Stets habe er die Trainer gegen sich gehabt, sagt Dittus. Er, der „Feingeist“, der den KSC am 13. Juni 1980 mit einem „Kunstfehler“ in die Bundesliga hievte. Da stach er als Joker im Relegationsrückspiel in Essen, wo die 1:3-Niederlage nach dem 5:1 aus dem Hinspiel genügte.

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