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Vom Bankdrücker zur Führungskraft

Warum Kobald in der KSC-Abwehr inzwischen eine feste Größe ist

Lange musste sich Christoph Kobald hinter den Routiniers David Pisot und Daniel Gordon anstellen. Inzwischen ist der Österreicher in der KSC-Abwehr gesetzt. Zuletzt trat er nicht nur dort als wichtige Figur in Erscheinung.

Auch offensiv gefragt: Christoph Kobald (rechts), hier beim Torjubel nach seinem Treffer gegen Sandhausen, ist bei Standards Dauergast im gegnerischen Strafraum. Foto: Markus Gilliar/GES

Christoph Kobald ist am Dienstagmittag der letzte KSC-Profi, der seinen Wagen von der Wildpark-Baustelle steuert, hinein in einen freien Nachmittag. Den hatte Cheftrainer Christian Eichner seinen Spielern nach der Einheit am Morgen kurzerhand geschenkt. Das Training um 14.30 Uhr: gestrichen. Kobald trat den frühen Feierabend allerdings erst nach einer ausgiebigen physiotherapeutischen Behandlung an. „Keine Verletzung, nur Vorsorge“, versicherte der 23-Jährige, nachdem er die Liege wieder verlassen hatte.

Kobald hat alle fünf Pflichtspiele des Karlsruher SC in dieser Saison über die volle Distanz bestritten und dürfte auch im weiteren Rundenverlauf, angefangen beim Zweitliga-Gastspiel in Nürnberg am Freitag (18.30 Uhr), kaum eine Verschnaufpause erhalten. Der Österreicher, der nach seinem Wechsel vom SC Wiener Neustadt zum KSC im Sommer 2018, im Wildpark zwei Jahre lang nur eine Nebenrolle gespielt hatte, ist unter Eichner zur festen Größe im Abwehrzentrum geworden. „Jetzt ist zum Glück der Zeitpunkt gekommen, an dem es mit Trainer, Konstellation und allem drum und dran passt“, sagt Kobald.

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