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Großteils Kinder

Landessportbund: Über 50.000 Mitglieder weniger seit dem vergangenen Jahr

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) verzeichnet in seiner aktuellen Statistik über 50.000 Sportler weniger, als noch im vergangenen Jahr. Mit 40.000 liegt der größte Teil bei Kindern und Jugendlichen.

Ein Tennisball fliegt über das Netz. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat einen Mitgliederrückgang von 2,4 Prozent zu verzeichnen. Das ergab die Bestandserhebung 2021 in den 5760 Mitgliedsvereinen, über die der WLSB am Freitag informierte.

Nach 2,246 Millionen Mitgliedern im vergangenen Jahr seien nun genau 2.193.604 Mitglieder gemeldet - das seien rund 53.400 Sportlerinnen und Sportler weniger. Die größten Verluste habe es im Nachwuchsbereich gegeben, hieß es.

Über 40.000 Kinder und Jugendliche hätten im Vergleich zum Vorjahr und der Vor-Corona-Zeit den Sportvereinen den Rücken gekehrt, drei Viertel davon aus der Altersgruppe bis einschließlich zehn Jahre.

„Dieses Ergebnis in der Mitgliederstatistik 2021 war zu erwarten. Das ganze Ausmaß von Corona werden wir aber erst bei der nächsten Bestandserhebung Anfang 2022 zu sehen bekommen. Dann werden sich auch die Auswirkungen des zweiten Lockdowns in den Zahlen wiederfinden“, sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle in einer Mitteilung.

Unterschiede bei Vereinen

Die Statistik lege offen, dass die Auswirkungen der Pandemie nicht überall gleich sind. Vereine mit bis zu 1.500 Mitgliedern seien vergleichsweise stabil durch die Krise gekommen, Vereine mit über 1.500 Mitgliedern hätten höhere Verluste zu beklagen.

Hallen- und Kontaktsportarten hätten zum Teil erhebliche Rückgänge, die Freiluftsportarten Tennis, Golf und Klettern hingegen sogar Zugewinne zu verzeichnen. Zwischen städtischen und ländlichen Gegenden seien indes kaum Unterschiede bei den Mitgliederrückgängen festzustellen.

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