Skip to main content

Gastgeber wehren sich gegen Kritik am Ordnungsdienst

Nach Fan-Prügelei: 1. FC Bruchsal weist Vorwürfe aus Pforzheim zurück

Nach dem Verbandspokalspiel zwischen dem 1. FC Bruchsal und dem 1. CfR Pforzheim kam es zu einer Prügelei unter Pforzheimer Anhängern. Vorwürfe wegen mangelnder Sicherheit lässt sich der 1. FC Bruchsal nicht gefallen.

Sichtlich verärgert: Pforzheims Trainer Fatih Ceylan beschwert sich in der Halbzeitpause, nachdem er von einem Zuschauer mit Steinen beworfen worden war. Foto: Simone Kochanek

Von unserem Mitarbeiter Nils B. Bohl

Der 1. FC Bruchsal ist nach den Ausschreitungen rund um das Pokalderby gegen den CfR Pforzheim mit einer öffentlichen Erklärung Vorwürfen der Gäste entgegen getreten, man habe am vergangenen Samstag den Ordnungsdienst vernachlässigt. Die Schlägerei auf der Terrasse des Vereinshauses hat laut dem Verein „47 Minuten nach Spielende im bereits geschlossenem Stadion” begonnen. Diese sei die Fortsetzung einer sich schon in der ersten Halbzeit abzeichnenden Auseinandersetzung zwischen CfR-Trainer Fatih Ceylan und einem stark alkoholisierten Pforzheimer Spielervater sowie dessen vertrauten Personen gewesen.

Der Anhang des CfR habe dabei „außenstehendes Mobiliar” genutzt, um sich gegenseitig zu bekämpfen, „darunter Aschenbecher und Stühle”. Die Sicherheitskräfte des 1. FC hätten daraufhin die Bruchsaler Polizei um Unterstützung gebeten, welche zeitnah eingetroffen sei und die Auseinandersetzung beendet habe. Zu diesem Zeitpunkt seien bereits keine Zuschauer mehr im Stadion gewesen.

Mindestabstand zwischen Zuschauern wurde nicht eingehalten

Der Verein trat auch Äußerungen entgegen, man habe innerhalb des Stadions nicht dafür gesorgt, dass die Corona-bedingten Abstandsregelungen eingehalten würden. Man weise vor jedem Spiel die Fans darauf hin, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Meter auf den Tribünen einzuhalten. „Dies ist leider am letzten Samstag nicht immer der Fall gewesen”, räumte der Verein allerdings ein. Wie auf den in den sozialen Plattformen geteilten Bildern aber zu sehen sei, „wurde diese Regel auffällig häufig im Fan-Block des 1. CfR Pforzheim missachtet”, ließ der Oberliga-Neuling wissen und spielte auch hier den Ball zurück zum Oberliga-Konkurrenten aus der Goldstadt.

Dort will man nun die Wogen wieder glätten. „Ich kann bestätigen, dass wir in sehr guten Gesprächen sind. Darüber hinaus werden wir uns aber zu diesem Fall nicht mehr äußern”, sagte Pforzheims Vorstandsvorsitzender Markus Geiser am Donnerstag dieser Zeitung.

nach oben Zurück zum Seitenanfang