Skip to main content

Zuschauer-Ausschluss in Tokio

Olympia-Starter aus der Region fürchten keinen Leistungsabfall durch Geisterspiele

Keine Zuschauer, keine Bestleistungen? Glaubt man einem Professor für Sportpsychologie, geht diese Rechnung in Bezug auf die Olympischen Spiele nicht auf. Auch die meisten Athleten nehmen den Fan-Ausschluss ziemlich gelassen.

Vorgeschmack auf die Geisterspiele: Bei einem Test-Wettkampf im Mai waren die Ränge im Nationalstadion in Tokio leer geblieben. Auch bei Olympia selbst sind keine Zuschauer zugelassen. Foto: Yoshio Tsunoda/imago images

Das Feuer ist schon da – allerdings nur im wörtlichen Sinne. Am Freitag und damit genau zwei Wochen vor der Eröffnungsfeier kam die Olympische Flamme in Tokio an.

Die hiesige Gouverneurin Yuriko Koike nahm im nahezu menschenleeren Komazawa Olympic Park ein goldenes Lämpchen entgegen, in dem ein winziges Lichtlein flackerte. Ein Vorgeschmack auf triste Spiele?

Im übertragenen Sinne, das steht seit Donnerstag fest, wird der Funke jedenfalls nicht überspringen, wenn ab dem 23. Juli rund 11.000 Athleten aus aller Welt um Ruhm, Ehre und Medaillen kämpfen. Die Sommerspiele in Fernost sind die ersten der Geschichte, die ohne Zuschauer stattfinden.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang