Skip to main content

Corona-Fall im IOC-Flüchtlingsteam

Olympia-Starter Fazloula von den Rheinbrüdern Karlsruhe darf vorerst nicht nach Tokio reisen

Der Weg zu Olympia war für Saeid Fazloula steinig. Nun erweist sich auch die Anreise nach Tokio als hürdenreich. Der Kanute der Rheinbrüder Karlsruhe sitzt vorerst in Doha fest. Zu allem Überfluss fehlt ihm auch noch das Wichtigste.

Schwierige Lage: Kanute Saeid Fazloula von den Rheinbrüdern, hier beim Training in Karlsruhe, kann momentan nicht wie geplant nach Tokio einreisen. Foto: Helge Prang/GES

Eigentlich sollte Saeid Fazloula schon längst in Tokio sein und sich dort auf seinen Olympia-Auftritt vorbereiten, doch der Kanute der Rheinbrüder Karlsruhe ist auf seinem Weg nach Japan vorerst ausgebremst worden.

Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Mittwoch mitteilte, sitzt das IOC-Flüchtlingsteam, dem Fazloula angehört, zurzeit in einem Hotel in Doha fest, nachdem ein Offizieller positiv auf Corona getestet worden war.

Ursprünglich sollten die 26 Athleten und elf Offizielle nach einem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt Katars bereits am Dienstag weiter nach Tokio fliegen, doch nach dem Corona-Fall hat das IOC entschieden, die Abreise bis auf Weiteres zu verschieben. Laut IOC sollen die Sportler ihr Training fortsetzen und täglich getestet werden.

Fazloula fehlt in Doha das Boot

Fazloula kann der Aufforderung allerdings nur bedingt nachkommen: Nach Angaben der Rheinbrüder hat der 28-Jährige in Doha kein Boot dabei, da es sich ursprünglich nur um einen kurzen Aufenthalt handeln sollte.

Das IOC hatte erstmals zu den Spielen 2016 in Rio de Janeiro ein Flüchtlingsteam an den Start geschickt. Diesmal wurden 29 Athleten nominiert, drei nehmen an dem Treffen in Doha nicht teil.

nach oben Zurück zum Seitenanfang