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Volleyball-Bundesliga

Powervolleys Düren machen ihrem Namen gegen die Bisons Bühl alle Ehre

Nichts zu erben gab es für den Volleyball-Bundesligisten Bisons Bühl in Düren. Die einheimischen Powervolleys wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich klar mit 3:0 durch.

Leer ausgegangen: Trainer Alejandro Kolevich (vorne), Trainer des Volleyball-Bundesligisten Bisons Bühl, musste mit seinen Spielern Edvinas Vaskelis (von links), Paul Henning und Mathäus Jurkovics in Düren eine klare Niederlage hinnehmen. Foto: Thomas Steuerer

Die Überraschung blieb aus. Volleyball-Bundesligist Bisons Bühl musste sich in Düren mit 0:3 (18:25, 20:25, 22:25) geschlagen geben. Dabei machten die einheimischen Powervolleys ihrem Namen alle Ehre.

Die Gastgeber stellten eindrucksvoll unter Beweis, weshalb sie in der laufenden Saison zusammen mit dem VfB Friedrichshafen und den Berlin Volleys das Geschehen in der Liga beherrschen.

Dem wuchtigen Spiel Dürens konnte Bühl nur phasenweise Paroli bieten, und zwar jeweils in der ersten Hälfte der drei Sätze. Nach 77 Minuten hatte das Team von Trainer Rafal Murczkiewicz den fünften 3:0-Sieg in Folge unter Dach und Fach gebracht. Die Bisons bleiben derweil auf Platz acht und müssen weiterhin um den Einzug in die Play-off-Runde bangen.

Ich denke, dass wir uns trotz der Niederlage aber gut verkauft haben.
Oliver Stolle, Manager der Bisons Bühl

Für Bühls Manager Oliver Stolle gab es keinen Zweifel daran, dass der Erfolg der Heimmannschaft verdient war. „Wir haben zwar gut mitgehalten, die Erfahrung und Durchschlagskraft der Powervolleys haben sich am Ende aber durchgesetzt.

Bei uns haben sich zu viele individuelle Fehler eingeschlichen. Ich denke, dass wir uns trotz der Niederlage aber gut verkauft haben“, so Stolle.

Alle drei Durchgänge liefen dabei nach demselben Schema ab. Bühl startete gut und lag bei der ersten technischen Auszeit jeweils vorne (8:5, 8:5, 8:7). Danach drehte Düren die Partie, erkämpfte sich im Mittelabschnitt die Führung (16:12 16:13, 16:15), die danach relativ sicher ins Ziel gebracht wurde.

Dürens Tobias Brand als bester Punktesammler

Vor allem Dürens Sebastian Gevert punktete immer wieder mit seinen knallharten Aufschlägen. Der Chilene war im Verbund mit Tim Broshog, der mit gekonnten Blockaktionen glänzte, verantwortlich dafür, dass Bühl nicht enteilen konnte.

„Deshalb haben wir diese erfahrenen Leute. Sie wissen, welche Momente wichtig sind“, lobte Coach Murczkiewicz seine Leistungsträger, zu denen auch Tobias Brand zählte. Der Außenangreifer war mit 14 Punkten der erfolgreichste Scorer auf dem Feld.

Tomas Lopez war ein Lichtblick auf Bühler Seite

Bei den Bisons gingen die meisten Punkte, nämlich jeweils neun, auf das Konto von Simon Gallas und Mathäus Jurkovics. Ein Lichtblick auf Bühler Seite war der Auftritt von Tomas Lopez, der achtmal erfolgreich war.

Coach Alejandro Kolevich bot seinem argentinischen Landsmann erstmals nach der Verletzungspause die Gelegenheit, wieder über eine längere Zeit Spielpraxis zu sammeln.

Dies ist sicherlich als Hinweis darauf zu deuten, dass Lopez in den letzten beiden Hauptrundenspielen in der heimischen Großsporthalle am Donnerstag gegen Lüneburg und am 6. März gegen Frankfurt eine wichtige Rolle in den Planungen seines Trainers einnehmen dürfte. Die Bühler haben es in diesen beiden Begegnungen selbst in der Hand, den Einzug in die Play-off-Runde zu realisieren.

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