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Am 11. September geht’s los

Intensiver Endspurt: Baden Volleys auf der Zielgeraden der Saisonvorbereitung

In zweieinhalb Wochen geht es los - dann empfangen die Baden Volleys Dresden zum Zweitliga-Auftakt. Bis dahin steht ein intensiver Vorbereitungs-Endspurt bevor. Und Trainer Antonio Bonelli wacht nicht nur am Feld über seine Spieler.

Erfolgreicher Test-Abend: Am Dienstagabend gewannen die Baden Volleys ein Vorbereitungsspiel beim Drittligisten TV Rottenburg mit 3:0. Mit dabei auch der neue Zuspieler Tobias Hosch (Nr.11). Foto: Markus Ulmer/GES

Bis vergangenes Wochenende haben die Spieler der Baden Volleys noch einmal durchschnaufen können, seit Montag stecken die Zweitliga-Volleyballer des SSC Karlsruhe im Endspurt der Vorbereitung auf die neue Saison.

Und der wird „sehr intensiv“, wie Cheftrainer Antonio Bonelli angesichts vieler Trainingseinheiten und einiger Testspiele sagt.

Am 11. September geht es für den Vizemeister der beiden vergangenen Runden mit dem Heimspiel gegen Dresden ins fünfte Zweitliga-Jahr - und ins dritte unter der Regie von Bonelli.

„Die Jungs wissen, was ich will. Ich weiß, was die Jungs können. Das hat sich sehr gut eingespielt“, sagt der 42-Jährige, unter dem sich die Karlsruher in der Spitze etabliert haben.

Schlag auf Schlag bis zum Start

Schon seit Juni sind die Volleys nach der kräfteraubenden Runde unter Pandemie-Bedingungen zurück im Training, zuletzt konnte das Team um Kapitän Jens Sandmeier in zwei trainingsfreien Wochen noch mal die Akkus aufladen.

Nun geht es Schlag auf Schlag für das mit Junioren-Nationalspieler Tobias Hosch verstärkte Team.

Am Dienstag testeten die Volleys erfolgreich (3:0) beim TV Rottenburg, es folgen Partien gegen Liga-Konkurrent FT Freiburg und Ex-Bundesligist TV Bühl sowie den SV Fellbach.

Zudem nehmen die Volleys an zwei Turnieren teil. Zum Zuge kommen sollen alle Spieler, auch jene aus dem erweiterten Kreis aus der Regionalliga-Mannschaft.

Es ist wichtig, dass alle in den Rhythmus kommen.
Antonio Bonelli

„Es ist wichtig, dass alle in den Rhythmus kommen“, sagt Bonelli, der über keinen allzu großen, aber feinen und vor allem bestens eingespielten Kader verfügt. Der Kern des Teams ist erneut beisammengeblieben, Zuspieler Hosch ersetzt Sebastian Sent. Ansonsten hat den Club - berufsbedingt - nur Diagonal-Angreifer Philipp Scholz verlassen.

Fast alle im Team und im Staff sind vollständig geimpft, was den Trainings- und dann auch den Spieltags-Ablauf erleichtert. Für die neue Saison rechnet der Club aufgrund der geltenden Verordnung und der 3G-Regel damit, die heimische OHG-Sporthalle voll auslasten zu können.

„Alternativ planen wir mit einer 50-prozentigen Auslastung.“ Die vergangene Runde fand bis auf ein Spiel unter Ausschluss der Zuschauer statt.

Rückkehr der Zuschauer in die OHG-Halle

Die können sich also gegen den VC Dresden erstmals wieder einen Live-Eindruck von ihrer Mannschaft verschaffen, die sie zuletzt nur via Stream verfolgen konnten.

Nach dem Heimauftakt stehen zunächst gleich drei Auswärtsspiele in Folge auf dem Programm, ehe es im Oktober zum stets intensiven Duell mit Rivale TSV Grafing kommt, dem amtierenden Meister.

Ein Härtetest wird am 4./5. September sicher das Turnier der Blue Volleys Gotha, die für Bonelli absoluter Meisterschaftsfavorit sind. „Gotha hat brutal aufgerüstet“, sagt der Volleys-Coach. Außer den Gastgebern nehmen auch die Liga-Rivalen aus Mühldorf und Hammelburg teil.

Zuspiel-Routinier Schmidt hat schon jetzt Grund zu feiern

Schon an diesem Samstag messen sich die Volleys bei einem Mini-Turnier in Ludwigsburg mit dem SV Schwaig, bei dem die Karlsruher Ende Oktober zum Pflichtspiel-Duell gastieren. In Ludwigsburg fehlt Bonelli aber ein Teil des Stammpersonals, das anderweitig im Einsatz ist: Zuspieler-Routinier Fabian Schmidt heiratet.

Bonelli wird später zur Party hinzustoßen, „ich mach’ den Barkeeper“, berichtet der Coach. „Indem ich die Drinks selbst ausgebe, kann ich am besten steuern, dass meine Jungs nicht völlig durchdrehen“, sagt er mit einem Schmunzeln.

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