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Zuspieler kommt aus Berlin

Baustein für die Zukunft: Baden Volleys Karlsruhe angeln sich Junioren-Nationalspieler

Die Saison ist gerade erst rum, da starten die Baden Volleys Karlsruhe schon die Vorbereitung auf die nächste. Neu mit dabei: Juniorennationalspieler Tobias Hosch, der vom Erstliga-Stützpunkt aus Berlin kommt.

Neuer Zuspieler für die Volleys: Juniorennationalspieler Tobias Hosch wechselt aus Berlin zum Karlsruher Zweitligisten. Foto: Marcel Lorenz/imago images

Erst Mitte Mai war für die Baden Volleys des SSC Karlsruhe die Saison mit der zweiten Vizemeister-Meisterschaft in Folge zu Ende gegangen, da startet der Zweitligist schon die Vorbereitung auf die neue Runde. Seit dieser Woche schwitzen die Spieler um Kapitän Jens Sandmeier im Kraftraum, ab kommenden Montag geht es auch wieder in die Halle. „Wir steigern das Pensum dann peu à peu“, sagt Trainer Antonio Bonelli.

Auch erste personelle Weichenstellung für die neue Runde, die am 11. September beginnt, sind gestellt bei den Karlsruhern. Auf der Zuspieler-Position verstärken sich die Volleys mit Junioren-Nationalspieler Tobias Hosch, der vom Erstligisten VC Olympia Berlin nach Karlsruhe wechselt.

Das Stützpunkt-Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) spielt mit einer Sondergenehmigung in der deutschen Eliteklasse, der 20 Jahre alte Hosch war dort in der vergangenen Saison Stammspieler.

U18-Europameister beginnt am KIT sein Studium und startet bei den Baden Volleys

„Er ist ein qualitativ hervorragender Spieler“, sagt Bonelli über den 1,92-Meter-Mann, „das wir ihn zu uns holen konnten, das ist herausragend“. Hosch stammt aus dem Raum Ludwigsburg und wurde im Friedrichshafener Volleyball-Internat ausgebildet. In Karlsruhe beginnt er nun am KIT ein Studium, gleichzeitig will er seine Karriere auf dem Feld vorantreiben.

Das Ziel des U18-Europameisters von 2018 ist dabei deckungsgleich mit dem seines neuen Clubs: die Erste Liga. Bonelli sieht den jungen Zuspieler jedenfalls als einen Baustein für den anvisierten Weg in die Bundesliga, die der SSC in zwei Jahren anpeilt.

An der Seite des erfahrenen Fabian Schmidt steht Hosch nun also für die Zukunft auf der Zuspieler-Position der Volleys. Dagegen wird Sebastian Sent nicht mehr dem Kader der ersten Mannschaft angehören. Der 34-Jährige war im vergangenen Sommer als zweiter Mann hinter Schmidt gekommen. „Wir waren super zufrieden mit ihm, er war auch menschlich eine Bereicherung“, betont Bonelli, der hofft, Sent für eine Engagement in der Regionalligamannschaft des SSC begeistern zu können.

Ein Angreifer wird bei den Baden Volleys Karlsruhe noch gesucht

In Philipp Scholz gehört zudem ein weiterer Akteur aus der zweiten Reihe künftig nicht mehr dem Kader an. Der Diagonal-Angreifer wird wahrscheinlich nach Köln gehen, um dort sein Master zu machen. Auf der Suche sind die Volleys nun noch nach einem Außen- oder Diagonal-Angreifer, „bislang gibt es aber nichts spruchreifes“, sagt Bonelli.

Die Vorbereitung wird ab nächster Woche dann langsam an Fahrt aufnehmen. Zunächst stehen zwei Halleneinheiten pro Woche auf dem Programm, dazu kommen Einheiten auf dem Beach-Feld. Dort werden Julian Schupritt und Felix Roos auch auf Landesebene Turniere spielen. Das erste steht bereits an diesem Wochenende in Heidelberg auf dem Programm.

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