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Zweite Volleyball-Bundesliga

Tabellenführer Baden Volleys gewinnt beim TSV Mühldorf standesgemäß mit 3:0

Die Baden Volleys haben ihre Tabellenführung in der Zweiten Volleyball-Bundesliga untermauert. Nach einem verschlafenen Start wurden die Spieler des SSC Karlsruhe ihrer Favoritenrolle gegen den TSV Mühldorf beim 3:0 gerecht.

Besonders wertvoll: Zuspieler Fabian Schmidt (links), der in dieser Szene Thorben Sandmeier den Ball auflegt, wurde in Mühldorf zum besten Spieler der Baden Volleys gewählt. Foto: GES-Sportfoto GES/Helge Prang

Die Baden Volleys haben am Sonntagabend die dreieinhalbstündige Rückreise aus dem bayrischen Mühldorf am Inn doch erhofft früh antreten können.

Nach 80 Spielminuten hatte der Spitzenreiter der Zweiten Volleyball-Bundesliga seine Pflicht erfüllt und den Tabellenachten in 3:0-Sätzen niedergehalten. Nach einem schnellen Erfolg des Favoriten, der auf vier Stammspieler krankheitsbedingt verzichten musste, hatte es in dem Geisterspiel aber lange nicht ausgesehen.

„Es war wichtig, im Hinblick auf die kommenden Aufgaben und bei unserer Personalsituation in drei Sätzen zu gewinnen. Wenn Mühldorf den ersten Satz gewonnen hätte, wäre es für uns echt schwer geworden“, mutmaßte Kapitän Jens Sandmeier und analysierte: „Wir haben einfach keinen Zugriff bekommen, schlecht aufgeschlagen und die Spannung hat lange Zeit gefehlt.“

Den ersten Satz noch gedreht

So schien der erste Durchgang bereits entschieden, als der TSV mit 20:15 führte und beim 24:22 dann zwei Satzbälle hatte. Doch die Bayern machten den Badenern wieder die Tür auf, die ihrerseits die Nerven behielten und sich mit 28:26 durchsetzten.

„Das ist eine unserer Stärken, dass wir einen Satz auch ganz spät noch zu unseren Gunsten drehen können. Jeder von uns hat noch daran geglaubt, zumal Mühldorf nicht als Mannschaft gilt, die super konstant spielt“, sagte Sandmeier.

Fabian Schmidt zum besten Spieler gewählt

Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken zogen die Gäste in Durchgang zwei ihr Angriffsspiel auf. Immer wieder in Szene gesetzt von Zuspieler Fabian Schmidt, der die Wahl zum besten Spieler gewann, überwanden Jens Sandmeier, Julian Schupritt und Lukas Jaeger ein ums andere Mal den in Durchgang eins noch sehr sicheren Mühldorfer Block. Das 25:15 war ein standesgemäßeres Ergebnis als der knapp gewonnene erste Satz und der dritte Durchgang, der 25:21 enden sollte.

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Antnio Bonelli zwischenzeitlich mit 16:10 geführt, ehe sich der Schlendrian einschlich. „Das war typisch: Die Luft war draußen und alle dachten, dass es ja auch so läuft“, merkte Sandmeier selbstkritisch an. Mühldorf kam noch bis auf zwei Punkte ran, ehe die Karlsruher den Sack zumachten.

„Vor zwei, drei Jahren hätten wir solche Sätze noch verloren, aber jetzt sind wir viel konstanter“, meinte der Kapitän, der seine Mannschaft am Samstag ins Heimspiel gegen Freiburg führen wird. „Hoffentlich noch vor Zuschauern“, sagte Sandmeier.

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