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Volleyball-Bundesliga

Bisons Bühl vor wichtigem Heimspiel gegen Herrsching

Fünf Spiele stehen für die Bisons Bühl in der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga noch auf dem Programm. Spannung ist dabei garantiert, zwischen Platz vier und neun ist alles möglich.

In der heißen Phase: Für Cheftrainer Alejandro Kolevich und die Bisons Bühl geht es gegen die Volleys Herrsching um wichtige Punkte im Kampf um die Play-offs. Foto: Thomas Steuerer

Der Trend spricht nicht für die Bisons Bühl. Nach dem famosen Saisonstart in der Volleyball-Bundesliga mit vier Siegen in Serie und zwischenzeitlicher Tabellenführung ging es bergab. Besser eingespielte Konkurrenten, aber vor allem Verletzungspech ließ die Bisons abrutschen.

Seit Mitte November gelangen nur noch Siege gegen die kaum konkurrenzfähigen Teams des TSV Unterhaching und VCO Berlin. Ansonsten unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Alejandro Kolevich achtmal meist deutlich wie zuletzt bei den Berlin Volleys.

„Es war unmöglich, dort zu gewinnen“, sagt Kolevich zum 0:3 bei den wiedererstarkten Berlinern am vergangenen Sonntag.

Alles kann passieren.
Alejandro Kolvecih, Bisons-Cheftrainer

Den Kampf um das Saisonziel Platz sechs, den die Bühler aktuell belegen, hat Kolevich trotz des Negativlaufs noch nicht aufgegeben. „Alles kann passieren. Wir müssen versuchen, unser bestes Niveau zu erreichen“, sagt der Argentinier.

Dann sei auch an diesem Samstag (20 Uhr) gegen die Volleys Herrsching etwas möglich.

Restprogramm gegen direkte Konkurrenten

Die Bisons haben ihr Schicksal selbst in der Hand. In den verbleibenden fünf Spielen der Hauptrunde geht es viermal gegen direkte Konkurrenten im Kampf um die Play-offs.

Zunächst gegen das punktgleiche Herrsching (22), dann nach Giesen (21) und nach dem Gastspiel beim Dritten Düren zum Abschluss zu Hause gegen Lüneburg (19) und Frankfurt (23). Um nicht am Ende auf Rang neun leer auszugehen, müssen die Bühler dringend punkten.

Gallas und Vaskelis in der Verantwortung

Gegen Herrsching hofft Kolevich auf eine Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Wochen. „Unser Aufschlag ist wichtig. Und wir brauchen eine höhere Effektivität im Angriff.“ Im Training habe er viel mit Edvinas Vaskelis und Simon Gallas gearbeitet. Auf den beiden Diagonalangreifern lastet wegen der Verletzungspause von Top-Scorer Tomas Lopez ein größerer Druck.

Vor allem Youngster Gallas nutzte seine Chancen und überzeugte am Doppel-Spieltag in Berlin. Ziel für Lopez Rückkehr bleibt das Spiel in Giesen am 17. Februar.

Einfach dürfte es für Bühls Angreifer gegen Herrsching nicht werden. Die Gäste vom Ammersee zählen zu den blockstärksten Teams der Liga.

Drei Akteure aus der Mannschaft von Trainer Maximilian Hauser stehen in dieser Kategorie unter den besten Zehn. Das Hinspiel in der Nikolaushalle in Herrsching verloren die Bisons knapp mit 1:3 (25:23, 24:26, 27:29, 21:25).

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