Skip to main content

Oberliga-Fußball im Lockdown

Bruchsal-Coach Schneider zum Vorschlag der Stuttgarter Kickers: „Man muss die Kirche im Dorf lassen“

Die Oberliga-Kicker des 1. FC Bruchsal hängen wegen der Corona-Krise in der Luft. Coach Mirko Schneider fehlt der Fußball, das Zusammensein mit seiner Mannschaft und dem Trainerteam. Vorstöße der Stuttgarter Kickers findet der Ex-James-Bond-Statist im Amateurfußball kaum praktikabel.

Trainer außer Dienst: Der Fußball fehlt Mirko Schneider. Der Coach des Oberligisten 1. FC Bruchsal steht mit seinen Spielern derzeit nur über die Lauf-App und die WhatsApp-Gruppe in Kontakt. Foto: FOTO: Jochen Blum

Das Leben, sagt Mirko Schneider vom Oberligaaufsteiger 1. FC Bruchsal ein wenig nachdenklich, sei nach dem zweiten Lockdown wieder ein anderes geworden. Zwei Wochen ohne Fußball- und Trainingsbetrieb, das ändere auch den Lebensrhythmus eines Trainers nachdrücklich. „Und ja, der Fußball fehlt mir“, fügt er hinzu. Er sitzt aber auch nicht an seinem Schreibtisch und grübelt über die ultimative taktische Variante. „Es ist nun wieder mehr Zeit für andere Dinge“, erklärt er.

Familie zum Beispiel. „Zusammenkünfte finden bei uns wegen des engen Terminplans sonst eher in familiären Kleingruppen statt. Nun ist es so, dass wir oft alle vier zuhause sind“, verrät der 45-Jährige. Langweilig werde es da mit seinen zwei Jungs nie. Doch gefühlt besteht die Familie des Büchenauers eben nicht nur aus Frau und Kindern, sondern noch zusätzlich aus dem gesamten Team des 1. FC Bruchsal.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang