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Gemeinnützigkeit in Corona-Krise bedroht

Warum Vereine ihren Mitgliedern nicht pauschal Beiträge erlassen sollten

In der Corona-Krise können Vereine ihren Mitgliedern nicht die üblichen Leistungen bieten. Ist es da nicht gerechtfertigt, zumindest auf einen Teil der Beiträge zu verzichten? Experten warnen davor.

Bewegung in der Gruppe: Weil das im zweiten Lockdown erneut nicht möglich ist, spielen manche Vereine mit dem Gedanken, ihren Mitgliedern Beiträge zu erstatten. Das könnte aber üble Folgen haben. Foto: Symbolbild: Jens Kalaene/dpa

Was die Mitgliederzahlen angeht, kamen die Vereine rund um Bruchsal bislang glimpflich durch die Corona-Krise. Das zeigen die neuesten Statistiken des Badischen Sportbundes (BSB).

Im Jahr 2020 betrug der Rückgang im Sportkreis Bruchsal mit seinen 253 Clubs lediglich 1,75 Prozent. Nachbarkreise wie Mannheim (minus 4,67 Prozent) und Karlsruhe (minus 3,25 Prozent) stehen in dieser Hinsicht deutlich schlechter da.

Und doch gibt es auch im nördlichen Landkreis Karlsruhe Vereine, die schlimmer leiden als andere. „Wer sich auf Kursangebote, zum Beispiel im Fitness- oder Gesundheitssport spezialisiert hat, ist ungemein härter getroffen als der klassische Mehrspartenverein“, weiß der Bruchsaler Sportkreisvorsitzende, Jürgen Zink aus Wiesental.

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