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Namhafte Gegner für Drittliga-Handballerinnen

Das Abenteuer geht für die SG Steinbach/Kappelwindeck weiter

Vor einer Saison 2020/21 mit vielen Unbekannten stehen die Drittliga-Handballerinnen der SG Steinbach/Kappelwindeck, die in der neu geschaffenen Süd-West-Staffel gefordert sind.

Zum dritten Mal Dritte Liga: Fitore Aliu will mit den Handballerinnen der SG Steinbach/Kappelwindeck auch in der anstehenden Saison gegen namhafte Konkurrenz bestehen. Foto: Thomas Steuerer

Die Handballerinnen der SG Steinbach/Kappelwindeck stehen vor ihrer dritten Saison in der Dritten Liga. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren wurde die Baden-Badener/Bühler Spielgemeinschaft nicht der Süd-Staffel zugeteilt, sondern ist diesmal in der neu geschaffenen Süd-West-Gruppe unterwegs.

Große Herausforderung

An namhaften Gegnern wird es dem Team dort nicht mangeln, wobei einige Kontrahenten in erster Linie mit Spitzenfußball in Verbindung gebracht werden. So trifft Steinbach/Kappelwindeck unter anderem auf den 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen II. „Das ist schon eine große Herausforderung für unsere junge Mannschaft. Was tatsächlich auf uns zukommt, ist schlecht einzuschätzen, weil es mit den meisten Kontrahenten bislang noch keine Berührungspunkte gab“, sagt SG-Cheftrainer Arnold Manz, der das Team zusammen mit Ralf Kotz auf die anstehenden Drittliga-Partien vorbereitet.

Dabei ist ab sofort ein Perspektivwechsel angesagt. „Bisher haben wir uns auf das Geschehen in der A-Mädchen-Bundesliga und die Qualifikation für das Achtelfinale der deutschen Meisterschaft konzentriert, jetzt wird der Fokus auf die Frauen gelegt“, so Manz, der einen Großteil der Jugend-Spielerinnen auch bei den Erwachsenen zum Einsatz bringt – sei es in der Dritten Liga oder in der Südbadenliga, in der die SG-Reserve unter der Regie von Ralf Kotz und Fabian Heidenreich um Punkte kämpft.

Wir versuchen, sukzessive den eigenen Nachwuchs an den Frauenbereich heranzuführen.
Arnold Manz / Trainer SG Steinbach/Kappelwindeck

Während Torhüterin Svenja Wunsch (HSG Freiburg) und Karla Höhne (BSV Phönix Sinzheim) den Verein nach der vergangenen Runde verlassen haben, gab es keine Zugänge von außen. „Wir bleiben unserer Linie treu und versuchen, sukzessive den eigenen Nachwuchs an den Frauenbereich heranzuführen“, erklärt Manz die Zurückhaltung auf dem Transfermarkt - wohl wissend, dass es schwierig ist, in der Region Spielerinnen zu finden, die das erforderliche Niveau für die dritthöchste Klasse mitbringen.

Bis jetzt hat sich das Personalkonzept bewährt. So konnte in der Vergangenheit mit dem Nachschub aus der leistungsorientierten Jugendabteilung der Abgang von Korsettstangen wie Laetitia Quist (TuS Metzingen) oder Simone Falk (HSG Freiburg) weitgehend kompensiert werden.

Klassenverbleib als Ziel

Angesichts der zu erwartenden starken Drittliga-Konkurrenz geht es für Manz in erster Linie darum, den Klassenverbleib zu realisieren. Während drei Teams direkt absteigen, hat der Viertletzte eine langwierige Relegationsrunde vor sich. Um auf Nummer sicher zu gehen, muss in der Zwölferstaffel am Ende Platz acht oder besser stehen.

„Das wird für uns als Underdog wieder eine schwierige Aufgabe. Mit den Mitteln, die wir zur Verfügung haben, wäre es gegen die im Schnitt finanziell weitaus besser ausgestatteten Kontrahenten erneut ein Riesenerfolg, wenn wir die Dritte Liga halten könnten. Es wird auf jeden Fall wieder ein Abenteuer für uns, das wir konzentriert und voller Vorfreude angehen“, so Manz. Gleichzeitig kündigt er an: „Wir werden sicher nicht in Ehrfurcht erstarren.“

Erstes Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf

Die Saison 2020/21 beginnt für die SG Steinbach/Kappelwindeck am Samstag (19 Uhr) mit der Partie bei der württembergischen SG Schozach-Bottwartal, die sich in der vergangenen Saison als Aufsteiger sehr gut schlug und nun erneut Ansprüche auf einen Spitzenplatz anmeldet. Am 25. Oktober (15 Uhr) steigt in der Sportschule Steinbach das erste Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf, ein für die mittelbadischen Handballerinnen unbeschriebenes Blatt.

Die weiteren Konkurrenten der Spielgemeinschaft heißen: HSG Wittlich, TSG Ketsch II, HSG St. Leon-Reilingen, 1. FC Köln, TSV Bayer Leverkusen II, TG Pforzheim, TB Wülfrath, TV Möglingen und HSG Marpingen-Alsweiler.

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