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Neustart in Liga drei

Handballer der TGS Pforzheim werden in der neuen Runde um jeden Punkt kämpfen

Der Modus hat sich verändert – der Abstieg verschärft: Die Drittliga-Handballer der TGS Pforzheim bestreiten die neue Saison mit dem Ziel, unter den ersten sechs ihrer Staffel zu landen, um die Play-downs zu umgehen.

Vorbereitet: TGS-Coach Tobias Müller (links) und Raphael Blum wollen gleich punkten. Foto: Harry Rubner

Mit dem Heimspiel gegen die SG Leutershausen startet Handball-Drittligist TGS Pforzheim am Samstag (19 Uhr) in die Saison 2021/22. Es wird eine schwierige Runde – das ist den Verantwortlichen bewusst.

Statt der bisherigen Konzentration mit Teams aus Nord- und Südbaden, Württemberg sowie Bayern kreuzt die TGS Pforzheim in der neuen Staffel im Wesentlichen mit Vertretern aus Nordbaden, der Pfalz und dem Saarland die Klingen.

Mit der SG Leutershausen treffen die Wartberger zum Auftakt aber auf einen alten Bekannten. Es ist allerdings nicht dieselbe SGL, die man noch in der abgelaufenen Runde bespielt und zweimal bezwungen hat. Nach der nicht zufriedenstellenden Rumpfsaison 2020/21 und einer unbefriedigenden Pokalrunde hat man bei den „roten Teufeln“ zwischenzeitlich Nägel mit Köpfen gemacht.

Auftaktgegner SG Leutershausen hat mächtig aufgerüstet

Und das wortwörtlich. Mit Marc Nagel holten die Vereinsverantwortlichen einen alten Fuhrmann auf die Trainerbank zurück. Darüber hinaus wurde der Kader ergänzt. Neben dem Zwei-Meter-Hünen Lars Röller spielt künftig auch Kreisläufer Philipp Ullrich von der Hirschberger Lokalkonkurrenz für den TV Großsachen.

Auch der bei der HSG Groß Bieberau in der Dritten Liga gestählte Außen Lucas Bauer sowie Arne Ruf, der seine handballerischen Wurzeln in Pforzheim hat, gehören dem halben Dutzend an Neuen im SG-Kader an.

Dass unsere Mannschaft kämpfen kann, hat sie bei der Generalprobe gegen Hamm gezeigt.
Tobias Müller, Coach der TGS Pforzheim

Es wird also gleich eine recht anspruchsvolle Aufgabe für die TGS Pforzheim, die das Match – auch aufgrund des Modus – auf jeden Fall gewinnen wollen. „Da musst du gleich hamstern, punkten und nach hinten treten“, hatte TGS-Trainer Tobias Müller nach dem Pokalspiel gesagt. Das Ziel? „Platz sechs oder besser.“ Hauptsache nichts mit den Play-downs zu tun haben.

Für Samstag prognostiziert Müller „ein vom Kampf bestimmtes Spiel. Dass unsere Mannschaft kämpfen kann, hat sie bei der Generalprobe gegen Hamm gezeigt. Nach dem nicht befriedigenden ersten Drittel hat das Team in den folgenden 40 Minuten bewiesen, dass es Lösungen parat hat“.

Spieler der TGS Pforzheim freuen sich auf die Zuschauer

Müllers Spieler freuen sich, wieder um Punkte und vor allem auch wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Mit von der Partie ist dann in Lucas Gerdon, der im Februar vom TV Hochdorf zur TGS Pforzheim gewechselt war und bereits im Ligapokal zum Einsatz kam, auch ein weiterer Rückraumspieler mit Drang zum Tor, der die Eins-gegen-eins-Situationen sucht.

Darüber hinaus sind in Keeper Philipp Gutknecht und Moritz Seibold „zwei junge, hungrige Spieler“ zum Team gestoßen.

Vom 19-jährigen Lennart Cotic und Raphael Blum wird unterdessen erwartet, dass sie die durch den Weggang von Nicolai Gerstner und Patrick Zweigner hinterlassenen Lücken schließen. Ob Michal Wysokinski (Ellbogenverletzung) am Samstag wieder für die TGS Pforzheim spielen kann, ist fraglich. Fabian Dykta, der gegen Hamm fehlte, wird jedoch wieder im Kader stehen.

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