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Jugend-Bundesliga Handball

Fahrplan für Nachwuchs der SG Pforzheim/Eutingen und Rhein-Neckar Löwen steht

Was im Herbst in der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) passiert ist, ist nun offiziell Makulatur: Der Modus wurde zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs verändert, die Gruppeneinteilung steht. Und damit haben nun auch die A-Junioren der SG Pforzheim/Eutingen und der Rhein-Neckar Löwen Gewissheit.

Der Ball fliegt wieder: Ivan Vukoja, Jonas Beyer und Lasse Keller (von links) starten mit der SG Pforzheim/Eutingen nächste Woche in neuem Modus in den Kampf um die deutsche Meisterschaft der A-Junioren. Foto: Harry Rubner

Ein wirklicher Restart ist es nicht – vielmehr könnte man es einen Neubeginn nennen, es wird alles einmal auf Anfang gesetzt: Vom 24. April an geht es für die Mannschaften der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) und damit auch für die A-Junioren der SG Pforzheim/Eutingen sowie der Rhein-Neckar Löwen um die deutsche Meisterschaft.

Von den ursprünglich 40 Teams, die in vier Staffeln in die Saison 2020/21 gestartet waren, spielen allerdings nur noch 23 mit. Genau deshalb wurde nun das neue Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorgestellt.

Eingeteilt sind die Teams in sieben Dreiergruppen und eine Zweiergruppe, jeder spielt einmal gegen jeden. Die jeweils erfolgreichste Mannschaft der insgesamt acht Kleingruppen zieht ins Viertelfinale ein. Von diesem Zeitpunkt an wird in den K.-o.-Modus mit Hin- und Rückspiel übergegangen.

SG Pforzheim/Eutingen trifft auf bekannte Gesichter

Die SG Pforzheim/Eutingen, die die Südstaffel bis zur coronabedingten Saison-Unterbrechung mit 9:1 Punkten nach fünf Spielen angeführt hat, empfängt am ersten Spieltag, voraussichtlich am Sonntag, 25. April, die JSG Balingen-Weilstetten. Am darauffolgenden Wochenende treffen die beiden Gruppen-Gegner der Eutinger aufeinander. Am Wochenende des 8./9. Mai wird die Mannschaft von Coach Alexander Lipps schließlich beim Nachwuchs von Frisch Auf Göppingen gefordert sein.

Fakt ist, dass es nur zwei Spiele sind – und da entscheidet auch die Tagesform.
Alexander Lipps, Coach der SG Pforzheim/Eutingen

„Wir hätten auch in der normalen Runde noch gegen beide Mannschaften gespielt und gewinnen wollen“, sagt Lipps mit Blick auf die Gruppeneinteilung. Das sei natürlich auch jetzt der Fall. „Fakt ist aber, dass es nur zwei Spiele sind – und da entscheidet auch die Tagesform. Zumal es extrem schwer ist, die Mannschaften nach fünfmonatiger Wettkampfabstinenz einzuschätzen“, so Lipps.

Die Vorfreude sei aber riesig. „Die Jungs brennen“, sagt Lipps, „und sicherlich nicht nur unsere.“ Das klare und auch „realistische Ziel von jedem in unserer Dreiergruppe“ werde das Weiterkommen sein.

Rhein-Neckar Löwen haben Rechnung zu begleichen

Auch die ersten Hürden der A-Junioren der Rhein-Neckar Löwen stehen seit der Einteilung fest: In Gruppe G empfangen die Junglöwen zunächst am 25. April (16 Uhr) in der Östringer Erich-Bamberger-Stadthalle die TSG Münster aus dem Taunus. Am Wochenende 8./9. Mai geht es dann auswärts gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. Dazwischen werden die beiden Löwen-Kontrahenten ihre Begegnung ausspielen.

Junglöwen-Coach Daniel Haase rechnet sich durchaus Chancen aus, mit seiner Mannschaft um den Titel mitzuspielen. „Es muss auf jeden Fall das Ziel sein, dass wir die erste Runde überstehen und in die K.-o.-Runde einziehen“, gibt der Coach die Richtung vor, warnt aber gleichzeitig: Denn in der unterbrochenen Runde, die nun sportlich keinerlei Bedeutung mehr hat, verloren die Junglöwen ihr Heimspiel gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen mit 28:29. „Da ist noch eine Rechnung offen“, sagt Haase.

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